Weihwasser, Öl und Ähnliches sind doch abergläubische Dinge!

Tatsächlich? Lesen wir hierzu Jak. 5,14:

“Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.”

Kranke sollen also mit Öl gesalbt werden. Dies – in Verbindung mit Gebeten – dient der Heilung. Nichts anderes tut ein katholischer Priester heute, wenn jemand aufgrund schwerer Krankheit in Lebensgefahr ist, eine schwere Operation bevorsteht oder Vergleichbares. Gott verwendet also materielle Dinge – etwa Öl – um uns Seine Gnade zu schenken!

Sehen wir uns nun Mt 26,12 an:

“Als sie das Öl über mich goss, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt.”

Hier erlaubte Jesus der Frau, Öl über Ihn zu gießen und Ihn zu salben. Wenn Er das aber erlaubt hat, kann es kein Aberglaube gewesen sein. Wenn es tatsächlich Aberglaube gewesen wäre, hätte Er sie zurechtweisen müssen, da Er die Wahrheit ist. – Nun Mk 6,13:

“Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.”

Die Salbung mit Öl war ein Mittel, um jemand Kraft zu geben (siehe die Salbung von König Salomon in 1 Kön 1,39). Dies bedeutete auch göttliche Zustimmung und Heiligung. Es konnte auch heißen, dass man jemand für einen heiligen Zweck weihte. Das Salben mit Öl wurde auch zur Heilung der Kranken gemacht – so wie es heute noch in der Katholischen Kirche praktiziert wird.

(Quelle: www.saintjoe.com)

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