Satans Wasserstrom gegen die Muttergottes

Seit 10 Jahren beschäftige ich mich mit dem protestantischen Christentum. Zahlreiche Texte und Kommentare, die von vielen protestantischen Christen stammen, habe ich schon gelesen. Auch sehr viele Diskussionen habe ich mit ihnen geführt. Dabei stellte sich heraus, dass vieler dieser protestantischen Christen antimarianisch eingestellt sind. Deren Antimarianismus zeigt sich nicht nur daran, dass sie Maria zu einer einfachen und belanglosen Person herab degradieren, sondern vor allem daran, dass sie sie als Götzen beschimpfen und beleidigen, wie z.B. im folgenden Kommentar:

Es ist mir unverständlich, wie man an Maria als Heilige glauben kann … Warum gibt es Menschen die immer noch Götzen hinterher rennen?“

In einem anderen Kommentar schrieb ein anderer Protestant, wir Katholiken würden Götzendienst betreiben. Auf meine Frage, welchen Götzen wir denn dienen würden, antwortete er:

„Na den Engeln, Maria und den Heiligen!“

Solche Protestanten können diese Beschimpfungen im Nachhinein, nachdem man ihnen das direkt vor Augen geführt hat, nicht mehr gerade rücken, wenn sie einlenken und sagen: „Ich liebe Maria!“, oder: „Maria war eine gute, vorbildliche und ehrbare Frau!“ Das entspricht nicht die Wahrheit! Denn zuvor haben sie sie ja noch erniedrigt und beschimpft! Ich will mal ein Beispiel nennen:

Im Kommentarbereich unter einem katholischen YouTube-Video habe ich mit einem Protestanten diskutiert, der sagte, dass man Jesus Christus ALLES schenken müsse; und wenn man ihm ALLES, wirklich ALLES, schenkt, dann gäbe es nichts mehr, was man Maria und anderen noch schenken könnte. Als ich ihm in meiner nächsten Antwort schrieb, dass er Maria hasst, weil er sie als Götzen beschimpft, schrieb er darauf: „Ich liebe Maria!“ Damit hat er sich selbst der Lüge überführt, nicht nur dadurch, dass er sie ja als Götzen beschimpft, obwohl er sie angeblich liebt, sondern auch, weil er zuvor noch geschrieben hatte, dass er Maria nichts zu geben hätte, weil er ALLES, wirklich ALLES, und somit seine ganze Liebe, nur Jesus schenken würde. Mit dieser Aussage sagte er also selbst, dass er für Maria keine Liebe übrig hat! Und hinterher sagte er lügnerisch das Gegenteil, um auf diese Weise seine antimarianische Gesinnung zu verbergen, die ich aufgedeckt hatte!

Dieses Beispiel von sehr vielen zeigt, dass die antimarianisch Eingestellten unter den Protestanten im Hinblick auf Maria lügen, wenn sie sagen, sie würden sie lieben und ehren. Nein, diese Protestanten hassen sie, weshalb sie ALLES „Jesus“ schenken, so dass sie keine Liebe mehr für Maria übrig haben, und weshalb sie sie als Götzen oder sogar als heidnische Göttin oder als Dämon beschimpfen, ja, einige sogar als „Hure“! Damit stehen diese Leute direkt in den Fußstapfen des Antichristen, der dasselbe wie sie tun wird:

Und es öffnete sein Maul … zu lästern … die Bewohner des Himmels.“ (Offb 13,6)

Und Maria ist eine Bewohnerin des Himmels. Der Antichrist wird also nicht nur die Engel und Heiligen Gottes hassen und deshalb lästern und beschimpfen, sondern auch Maria, die Mutter des HERRN! Die antimarianischen Protestanten stehen also mit ihrer Marien-Verachtung und ihren Lästerungen und Beschimpfungen Mariens, einer Bewohnerin des Himmels, in seinen Fußstapfen; und wie er, hassen dieselben auch die Engel und Heiligen, also die anderen Bewohner des Himmels, weil sie auch sie als „Götzen“ beschimpfen, ja, und nicht nur sie, sondern auch Gott in seiner Wohnstatt, im Tabernakel, da sie auch ihn dort mitunter als „Götzen“ oder als „Pappkeks“ beschimpfen.

Und diesen Protestanten, die Maria klein und gering oder bedeutungslos machen oder sie als Götzen oder als heidnische Göttin oder als Dämon oder als Hure beschimpfen und lästern, nützt es dann nichts, wenn sie auf Jesus in der Bibel verweisen, der nach ihnen angeblich seine Mutter abgelehnt, verabscheut, zurückgewiesen, erniedrigt, beleidigt, öffentlich vor allen Leuten bloßgestellt und somit entehrt und somit das Gebot Gottes, Vater und Mutter zu verherrlichen, gebrochen hätte:

1. Bibelstelle:Am dritten Tag war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit geladen. Da es an Wein fehlte, sagte die Mutter Jesu zu ihm: ‘Sie haben keinen Wein!” Jesus aber sprach zu ihr: ‘Frau, was habe ich mit dir zu schaffen? Noch ist meine Stunde nicht gekommen.’“ (Joh 2,1-4)

2. Bibelstelle:Während er noch redete, geschah es, da erhob eine Frau aus dem Volk ihre Stimme und sagte zu ihm: ‘Selig der Leib, der dich getragen, und die Brüste, die dich genährt haben.’ Er aber sprach: ‘Vielmehr selig, die das Wort Gottes hören und es bewahren.” (Lk 11,27-28)

3. Bibelstelle:Und es kamen seine Mutter und seine Brüder, blieben draußen stehen und schickten zu ihm, um ihn rufen zu lassen. Es umlagerte ihn eine Menge Volk, als man ihm sagte: ‘Siehe, deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich.’ Er antwortete ihnen: ‘Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?’ Und er blickte auf die rings um ihn Sitzenden und sprach: ‘Seht, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder, Schwester und Mutter.” (Mk 3,31-35)

Die antimarianischen Protestanten verweisen in ihrer Mariophobie zwar auf diese Bibelstellen, um für sich eine Rechtfertigung zu schaffen, Maria zu hassen, abzulehnen, zurückzuweisen, zu erniedrigen, bedeutungslos zu machen, zu beleidigen oder zu entehren, aber diese Bibelstellen sagen nicht das, was sie sich in ihrem Marien-Feindlichkeit dazu denken. Denn zunächst einmal ist jede Bibelstelle im Kontext der ganzen Bibel zu betrachten, was diese Protestanten nicht tun, weshalb ihre Bezugnahme auf diese Bibelstellen in ihrem eigenen Anti-Marien-Kontext nicht biblisch ist.

Lesen wir die oben zitierten Worte im gesamtbiblischen Kontext, nach welchem Gott gebietet, die eigene Mutter zu verherrlichen (2Mo 20,12), und nach welchem Jesus ohne Sünde war (Hebr 4,15) und somit die Gebote Gottes erfüllt hat (Mt 5,17), dann stehen Seine Worte in eben diesem Kontext und bekommen somit nicht eine antimarianische Bedeutung, sondern eine gegenteilige, eine biblische: Im Kontext des Gebotes Gottes in 2Mo 20,12 und der biblisch bezeugten Tatsache, dass Christus ohne Sünde war (Hebr 4,15) und daher alle Gebote Gottes erfüllt hat (Mt 5,17), hat Er Seine Mutter nie verabscheut, abgelehnt, zurückgewiesen, erniedrigt, beleidigt, öffentlich bloßgestellt und sie somit entehrt, sondern gemäß Gottes Gebot immer verherrlicht. Kürzlich schrieb mir ein Atheist im Kommentarbereich unter einem YouTube-Video, dass das einem nicht erst die Bibel sagen muss, sondern dass das einem schon der gesunde Menschenverstand sagt!

Auch wenn uns in der Tat der gesunde Menschenverstand sagt, dass Jesus nie bösartig zu Seiner Mutter war, gehe ich jetzt trotzdem die einzelnen Bibelstellen durch, um aufzuzeigen, was die biblische Bedeutung der Worte Jesu in Bezug auf Seine Mutter ist:

Erstgenannten Bibelstelle:
Am dritten Tag war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit geladen. Da es an Wein fehlte, sagte die Mutter Jesu zu ihm: ‘Sie haben keinen Wein!” Jesus aber sprach zu ihr: “Frau, was habe ich mit dir zu schaffen? Noch ist meine Stunde nicht gekommen.” (Joh 2,1-4)

1. Wir sehen hier, dass Maria auf der Hochzeitfeier zu Kana nichts Böses getan hat, das einer ablehnenden, bösartigen, entehrenden Reaktion von Seiten ihres Sohnes entsprochen hätte. Das ist biblischer Tatbestand, den die antimarianisch gesinnten Protestanten vollkommen ignorieren! Denn Maria praktizierte gemäß dem biblischen Text Nächstenliebe und bezeugte ihren Glauben an ihren Sohn, den Messias, von dem sie glaubte, dass nur Er in dieser ausweglosen Situation helfen könne. Diese beiden guten Reaktionen Mariens auf die Krise – Nächstenliebe und Christus-Glaube – verlangten daher Anerkennung und Hochachtung. Auch deshalb konnte Jesus Seine Mutter mit Seinen Worten nicht verabscheut, abgelehnt, zurückgewiesen, beleidigt oder entehrt und so das Gebot Gottes gebrochen und somit gesündigt haben.

2. Da Jesus ohne Sünde war und daher das Gottesgebot, Vater und Mutter zu verherrlichen, erfüllt hat, was Er in Mt 5,17 selbst bezeugt, dann ist „gunai“ = „Frau“ nicht abwertend und entehrend gemeint, wie die besagten Protestanten meinen, sondern verherrlichend. Jesus dachte, als Er Seine Mutter nicht mit „Mutter“, sondern mit „Frau“ anredete, nicht antimarianisch-protestantisch, sondern biblisch. Er dachte, als Er Seine Mutter mit „Frau“ anredete, an die von Gott in 1Mo 3,15 verheißene Frau, deren Same Er ist:

Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: … Feindschaft werde ich stiften zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; sie wird dir den Kopf zertreten und du wirst nach seiner Ferse schnappen.“ (1 Mo 3,14-15)

Jesus, da Er biblisch und nicht antimarianisch-protestantisch dachte, erhebt Seine Mutter also über ihre bloße Mutterschaft hinaus zur großen Frau der Verheißung, die in Feindschaft mit Satan steht. Er bezeichnet sie als diese verheißene Frau. Und in eben dieser Bezeichnung „Frau“ ist nach 1Mo 3,15 die Mutterschaft Mariens inbegriffen, weil sie dort als die Mutter ihres „Samens“, die Mutter des Messias, bezeugt ist.

3. Wie korrespondiert das alles jetzt mit der Aussage „was habe ich mit dir zu schaffen?“ – Überhaupt nicht! Denn diese bösartigen und somit im Gegensatz zum 4. Gebot stehenden Worte hat Jesus zu Seiner Mutter, der Frau, nie gesagt, da Er kein Sünder war! Die griechischen Worte dieses Teils deuten die antimarianisch gesinnten Protestanten gemäß einem angeblichen Altgriechisch-Kenner, dem ich begegnete, nämlich auf Griechisch und legen sie in dieser angeblich griechischen Bedeutung dem Herrn in den Mund! Auch das ist also nicht biblisch! Tatsächlich sagte Christus zu seiner Mutter: „ti emoi kai soi gunai“, was wörtlich übersetzt heißt: „Was mir und dir, Frau“. Diese Redewendung „was mir und dir“ hat keine angeblich griechische Bedeutung, sondern eine biblische, da Jesus kein Grieche und somit Heide, sondern Jude war, der in jüdischen und biblischen Kategorien dachte. Nach biblischen Kategorien hatte die besagte Redewendung folgende Bedeutungen: So z.B. benutzte sie der Hethiter Ephron gegenüber Abraham, dem er äußerst positiv gesinnt war:

Nicht doch, mein Herr, höre mich an! Ein Stück Land, das 400 Silberstücke wert ist, was mir und dir?” (1Mo 23,15)

Auch der große Prophet Elias benutzte diese Redewendung gegenüber Elischa, den er soeben zu seinem Prophetenjünger berief – ebenfalls positiv:

Als er (Elias) von dort weggegangen war, traf er Elischa … Elias trat zu ihm heran und warf seinen Mantel über ihn (er berief ihn zu seinem Jünger). Sogleich … eilte er Elija nach und sagte: ‘Ich möchte nur noch meinem Vater und meiner Mutter den Abschiedskuss geben, dann will ich dir folgen. Jener antworte ihm: ‘Kehre um, denn was mir und dir.?’ Dann wandte er (Elischa) sich um und ging weg … Dann machte er sich auf, folgte Elias nach und wurde sein Diener.” (1Kön 19,19-21)

In anderen Fällen wurde die Redewendung wiederum negativ, ablehnend und zurückweisend verwendet, wie z.B. vom Propheten Elischa gegenüber dem König von Israel:

Elischa aber sprach zum König von Israel: ‘Was mir und dir? Geh zu den Propheten deines Vaters und deiner Mutter!’ Doch der König von Israel antwortete ihm: ‘Nicht doch! …” (2Kön 3,13)

Alle diese und andere Bibelstellen zeigen, dass die besagte Redewendung gegenüber jenen, denen gegenüber man positiv eingestellt war, positiv gemeint war, und negativ und abweisend jenen gegenüber, gegenüber denen man negativ eingestellt war. Das bedeutet, dass der Herr die besagte Redewendung gegenüber seiner Mutter im positiven Sinn gebraucht hat, wie Ephron gegenüber Abraham und Elias gegenüber Elischa und so Gottes Gebot, Vater und Mutter zu verherrlichen, bestens erfüllt und somit auf keinen Fall gesündigt hat!

Zweitgenannte Bibelstelle:
Während er noch redete, geschah es, da erhob eine Frau aus dem Volk ihre Stimme und sagte zu ihm: ‘Selig der Leib, der dich getragen, und die Brüste, die dich genährt haben.’ Er aber sprach: ‘Vielmehr selig, die das Wort Gottes hören und es bewahren.” (Lk 11,27-28)

Christus hätte mit diesen Worten die Seligsprechung Marias verneint und nur diejenigen selig gepriesen, „die das Wort Gottes hören und es bewahren“, was dann von den antimarianisch gesinnten Protestanten so verdreht wird, dass Maria das Wort Gottes nicht gehört und es nicht bewahrt habe. Jesus sei also ein Sünder gewesen, da Er den Leib, der Ihn trug, und die Brüste, die Ihn nährten, entgegen des 4. Gebots entehrt und Seine Mutter mit Seinen übrigen Worten öffentlich, vor allen Leuten, als Ungläubige bloßgestellt habe. Tatsächlich aber ist alles ganz anders, nämlich biblisch, denn das griechische Wort „menoun“ ist nicht verneinend, sondern bejahend und bedeutet „tatsächlich“. Vers 28 lautet also richtig übersetzt:

Ja, doch selig, die das Wort Gottes hören und es bewahren.“

Der Herr bekräftigt Seinen Worten zufolge die Seligsprechung des Mutterleibes und der Brüste Seiner Mutter durch jene Frau! Ihr Mutterleib, der Jesus trug, und ihre Brüste, die Ihn nährten, sind selig! Und genau das konnten sie ja erst dadurch werden, dass Maria dem Willen Gottes, dass sie die Mutter Seines Sohnes sein sollte, zustimmte:

Siehe, ich bin die Magd des Herrn! Mir geschehe nach deinem Wort!“ (Lk. 1,38)

Weil Maria also Gottes Wort – übermittelt vom Engel – hörte, es bewahrte und ihm zustimmte, wurden ihr Mutterleib und ihre Brüste durch ihren göttlichen Sohn Jesus Christus gesegnet, ja, und nicht nur ihr Mutterleib und ihre Brüste, sondern sie als ganzer Mensch:

Selig, die geglaubt hat, dass in Erfüllung gehen wird, was ihr gesagt worden ist vom Herrn.“ (Lk. 1,45)

Wenn also Jesus dann noch sagt: „doch selig, die das Wort Gottes hören und es bewahren“, dann schließt Er Seine Mutter, die es hörte und bewahrte, mit in diesen Personenkreis ein, und das deshalb, weil jene Frau die Maria nicht als Person seligsprach, sondern nur ihren Mutterleib und ihre Brüste, weshalb der Herr ihre Worte noch ergänzte und zusätzlich auf einen größeren Personenkreis ausweitete, um diese Frau zu motivieren, diesem Personenkreis, dem die Muttergottes auch angehörte, zuzugehören. Wir sehen also auch hier, dass Jesus kein Antimarianist war!

Drittgenannte Bibelstelle:
Und es kamen seine Mutter und seine Brüder, blieben draußen stehen und schickten zu ihm, um ihn rufen zu lassen. Es umlagerte ihn eine Menge Volk, als man ihm sagte: ‘Siehe, deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich.’ Er antwortete ihnen: ‘Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?’ Und er blickte auf die rings um ihn Sitzenden und sprach: ‘Seht, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder, Schwester und Mutter.” (Mk 3,31-35)

Auch mit diesen Worten hätte der Herr Seine Mutter als Mutter abgelehnt, erniedrigt und vor allen Leuten bloßgestellt und somit entehrt, weil Er hier Seine Mutter als Mutter abgelehnt hätte; stattdessen hätte Er umstehende Frauen, die den Willen Gottes taten, als Seine Mutter bezeugt. Auch hier ist im Lichte der Bibel alles ganz anders: Jesus, der Gottes Gebot, Vater und Mutter zu verherrlichen, immer, ausnahmslos, erfüllte, und das besser als jeder andere Mensch, wollte hier ganz konkret von Seinen anwesenden Jüngern und Jüngerinnen reden, um die übrigen Anwesenden, die nicht zu Seiner Jüngerschar gehörten, anhand eben dieser Jünger und Jüngerinnen zu lehren, in ihre Fußstapfen zu treten, Seine Jünger und Jüngerinnen zu werden und infolgedessen „den Willen Gottes“ zu tun und Ihm so die geistige Familie, also Bruder, Schwester und Mutter, zu werden. Mit einer Ablehnung und Entehrung Seiner Mutter hatte das alles nichts zu tun, sondern mit Evangelisierung!

Und so sehen wir, dass die Heilige Schrift nicht gegen, sondern für Maria, die Mutter Gottes, spricht! So, wie Jesus Christus sie erhoben und verherrlicht hat, so haben auch wir sie zu erheben und zu verherrlichen, was wir katholischen Christen auch allzeit tun. Das Gegenteil ist der Antimarianismus, der mit der Bibel nichts zu tun hat, auch nicht mit der folgenden Bibelstelle, die ebenso vor allem gegen die Mutter Gottes herangezogen wird:

Denn ich hatte mir vorgenommen, nichts anderes unter euch zu wissen als Jesus Christus …“ (1Kor 2,2)

Hier würde die Bibel also Maria vollkommen ablehnen, da Gott und Paulus nichts anderes unter uns wissen wollen, als Jesus Christus. Doch nur weil man, wie auch manche Moslems und Atheisten, eine Bibelstelle anführt, heißt das noch lange nicht, dass man biblisch ist! Denn diese Bibelstelle schiebt Maria nicht weg, sondern lässt sie bestehen, weil diese Bibelstelle im Kontext des zuvor Geschriebenen zu verstehen ist, wonach sich die Christen in Korinth voneinander spalteten, indem sich die einen zu Paulus, die anderen zu Apollos, andere zu Petrus und wieder andere zu Christus bekannten, weshalb Paulus schreibt:

Wurde denn Paulus gekreuzigt für euch? Oder wurdet ihr im Namen des Paulus getauft?“ (1 Kor 1,13)

Ein Teil der Korinther hatte nämlich an die Stelle Jesu Christi Paulus, Apollos und Petrus gesetzt. Nur aus diesem Grund wollte Paulus gemäß 1Kor 2,2 unter den Korinthern nichts anderes als Jesus Christus wissen! Deshalb trifft diese Stelle nicht auf uns katholische Christen zu, weil wir in diesem Kontext auch nichts anderes wissen, als Jesus Christus, da wir an Seine Stelle niemand anderen setzen, weder Seine Mutter, noch einen Engel, noch einen Heiligen, auch den Papst nicht. Diese Stelle sagt also nicht, dass wir die Mutter und die Heiligen Christi aus dem Sinn und aus dem Blickfeld schaffen sollen. Das bestätigt Paulus in 1Kor 2,21 im Hinblick auf die in Korinth entstandene Spaltung:

Darum rühme sich niemand der Menschen. Denn alles ist euer, sei es Paulus oder Apollos oder Kephas oder Welt oder Leben oder Tod oder Gegenwärtiges oder Zukünftiges, alles ist euer.“

Paulus sagt hier ausdrücklich, das alles, was Christi ist, auch unser ist, somit auch Seine Mutter, Seine Engel und Seine Heiligen, zu denen auch Paulus, Apollos und Kephas gehören, weshalb wir katholischen Christen nach Hebr 12,22-24 zu ihnen hingetreten sind:

Ihr seid vielmehr hingetreten … zu ungezählten Engeln … zu Gott … zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu Jesus, dem Mittler des Neuen Bundes …“

Wir katholischen Christen stehen also nicht nur in Gemeinschaft mit Christus, sondern auch in Gemeinschaft mit Gott und Seinen Engeln und Heiligen, weshalb Paulus über den Leib Christi ausdrücklich sagt:

Das Auge vermag nicht zur Hand sagen: ‘Ich brauche dich nicht’, oder wiederum das Haupt zu den Füßen: ‘Ich brauche euch nicht.’“ (1Kor 12,21)

Da auch und vor allem Maria ein Glied des Leibes Christi ist, so kann man als Glied des Leibes Christi nach dieser Bibelstelle nicht zu ihr sagen: „Ich brauche dich nicht!“ Nein, das kann man als Glied des Leibes Christi nicht sagen! Gemäß dieser Bibelstelle brauchen wir Maria! Das sagt die Bibel, eben weil Maria ja ein Glied des Leibes ihres Sohnes ist! Die antimarianisch gesinnten Protestanten aber, die Maria hassen, verachten, verabscheuen, bekämpfen, erniedrigen, gering und klein und bedeutungslos machen und sie als Götzen oder als heidnische Göttin oder als Dämon oder Hure beschimpfen,  hören nicht auf die Bibel, weshalb sie im Gegensatz zu ihr sagen: „Wir brauchen Maria nicht!“ Mit diesen Worten bezeugen diese Protestanten im Kontext von 1Kor 12,22, dass sie selbst keine Glieder des Leibes Christi sein möchten, weil es ja heißt, dass ein Glied des Leibes Christi zum anderen Glied des Leibes Christi nicht zu sagen vermag: „Ich brauche dich nicht!“ Als Glied des Leibes Christi vermag man das nicht! Das ist unmöglich! Weil das aber bei den antimarianischen Protestanten möglich ist, so sind sie nach eigenem Bekenntnis somit keine Glieder des Leibes Christi, eben weil einem Glied des Leibes Christi Besagtes nicht möglich ist!

Somit katapultieren sich die antimarianisch gesinnten Protestanten mit ihrer Ablehnung der Mutter Gottes und die Heiligen ganz klar außerhalb des Leibes Christi; doch wenn sie sich scheinbar freiwillig vom Leib Christi abtrennen möchten, gehören sie nicht mehr zu Christus und befinden sich daher im Macht- und Einflussbereichs Satans! Das ist auch deshalb klar, weil es in 1Mo 3,15 über Maria heißt, dass sie Satans Feindin ist:

Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: … Feindschaft werde ich stiften zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen …“

Dieser Vers ist, was Maria und ihre Feinde betrifft, sehr aufschlussreich. Gott spricht von „der Frau“ und ihrem Samen, wobei Er die Frau als Satans Widersacherin einsetzt. Diese Frau wird nun von vielen protestantischen Christen als die sog. „Gemeinde“ umgedeutet, obwohl die Bibel das nicht sagt. Sie unterstellen das einfach! Das sind also ihre eigenen Gedanken, die sie der Bibel hinzufügen! Was sagt aber die Bibel, wer diese Frau, Satans Feindin, ist? – Die Offenbarung nach Johannes greift 1 Mo3,15 auf und enthüllt uns:

(1)Ein großes Zeichen erschien im Himmel: eine Frau, mit der Sonne umkleidet, der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.
(2)Sie war gesegneten Leibes …
(5)Und sie gebar ein Kind, einen Knaben, der alle Völker hirten wird mit eisernem Stabe. (6)Doch es wurde ihr Kind entrückt zu Gott und zu seinem Thron …
(7)Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften.
(8)Doch sie richteten nichts aus, und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel. (9)Gestürzt wurde der Drache, die alte Schlange, die den Namen Teufel und Satan trägt, der den ganzen Erdkreis verführt; er wurde hinabgestürzt auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm gestürzt …
(13)Als der Drache sah, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte.
(14)Der Frau aber wurden die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, so dass sie in die Wüste fliegen konnte, an ihren Ort, wo sie Unterhalt bekommt eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, weit weg von der Schlange.
(15)Und die Schlange schleuderte aus ihrem Rachen hinter der Frau Wasser her, gleich einem Strom, um sie vom Strom wegschwemmen zu lassen;
(16)doch die Erde kam der Frau zu Hilfe: die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom …
(17)Da wurde der Drache zornig über die Frau und machte sich auf, Krieg zu führen mit den übrigen ihres Samens, mit denen, die Gottes Gebote erfüllen und festhalten am Zeugnis Jesu …“

Nach Offb 12 ist die Frau aus 1Mo 3,15 diese sonnengehüllte und sternengekrönte Frau, die nach Offb 12,13-16 mit Satan in Feindschaft steht. Ihr Same, von dem in 1Mo 3,15 die Rede ist, ist ihr Sohn in Offb 12,5-6, sowie der Rest ihres Samens in Offb 12,17, die Christen, die, „die Gottes Gebote erfüllen und festhalten am Zeugnis Jesu“. Schon hier wird deutlich, dass die Frau auf keinen Fall die sog. „Gemeinde“ ist, weil die wahre „Gemeinde“ Christi hier in Vers 17 vergeben ist. Die wahre „Gemeinde“ Christi ist der Rest des Samens der Frau, nicht die Frau.

Auch wenn hier 1Mo 3,15 aufgegriffen und entfaltet wird, wird immer noch nicht direkt mitgeteilt, wer die Frau ist, wie auch nicht direkt mitgeteilt wird, wer ihr Sohn ist, den sie nach Offb 12,1-5 empfangen hat und gebiert. Doch das wird über andere Bibelstellen ersichtlich. Lassen wir deshalb die Bibel selbst sprechen:

Nach Offb 12,5 gebiert die Frau einen Sohn, der alle Völker hirten wird mit eisernem Stabe; und ihr Sohn, der alle Völker hirten wird mit eisernem Stabe, ist nach Offb 19,11-15 der Logos; und der Logos ist nach Joh 1,1-14 Jesus Christus, und Jesus Christus ist nach Mt 1,16 von Maria, seiner Mutter, empfangen und geboren worden. Und somit schließt sich der Kreis!

Des Weiteren bezeichnet der Apostel Johannes in Offb 12,1 die schwangere himmlische Frau, die Christus empfangen hat und gebiert, als “großes Zeichen” und knüpft so an Jes 7,14 an, wo eben diese schwangere Frau wiederum als “Zeichen” bezeichnet wird, und der Apostel Matthäus diese Jesaja-Stelle in der schwangeren Maria erfüllt sieht (Mt 1,22-23). Auch hier schließt sich der Kreis!

So enthüllt uns die Bibel selbst, wer die Frau in Offb 12 ist: Maria, die Mutter Gottes, und nicht die sog. „Gemeinde“ oder gar etwas anderes. Maria ist gemäß der Bibel also die in 1Mo 3,15 genannte Frau. Von ihr sagt Gott, dass sie Satans Feindin ist; und weil sie in feindlicher Opposition zu Satan steht, verfolgt dieser sie:

Als der Drache sah, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte. Der Frau aber wurden die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, so dass sie in die Wüste fliegen konnte, an ihren Ort (der Kirche Christi), wo sie Unterhalt bekommt eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, weit weg von der Schlange. Und die Schlange schleuderte aus ihrem Rachen hinter der Frau Wasser her, gleich einem Strom, um sie vom Strom wegschwemmen zu lassen; doch die Erde kam der Frau zu Hilfe: die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom …“ (Offb 12,13-16)

Satan hasst Maria und versucht sie durch den „Wasserstrom“ aus seinem Rachen wegzuschwemmen, und zwar, weil sie seine Feindin ist, weil sie ihm gefährlich ist. Aus seinem Inneren, aus seinem Wesen, kommt also dieser „Wasserstrom“, um Maria zu vertilgen. Dieser „Wasserstrom“ aus Satans Inneren ist im Antimarianismus verwirklicht, der in dieser Welt Mariens Feind ist. Satan versucht Maria, seine Feindin, durch u.a. antimarianische Protestanten „wegzuschwemmen“, damit in Kirche und Welt nichts mehr von ihr übrig bleibt.

Jene Protestanten also, die Maria hassen, verachten, ablehnen, erniedrigen, schmähen, beschimpfen, lästern, beleidigen, bekämpfen, bis hin zur Unbedeutendheit erniedrigen und jeden Gedanken an sie ausmerzen wollen, sind die Träger des antimarianischen „Wasserstromes“ aus Satans Inneren; sie stehen direkt in seinem Dienste. Sie sind mit ihm gegen Maria, seine Feindin, und somit gegen Christus eines Sinnes! Sie stehen mit ihm gegen sie im Bunde! Somit enthüllt uns die Bibel, dass die Antimarianisten, die Maria „wegschwemmen“ sollen, satanisch sind, da deren antimarianische Gesinnung direkt aus Satans Innern kommt! Der Antimarianismus, der in weiten Teilen des Protestantismus zu Hause ist, ist also ein Produkt Satans, der sich unter seiner Inspiration täuschend hinter christlichen Namen, Bezeichnungen und Floskeln versteckt, damit er nicht als satanisch erkannt wird.

Doch Satan und seine Mitstreiter werden ihr Ziel, Maria in Kirche und Welt „wegzuschwemmen“, nicht erreichen; denn symbolhaft heißt es, dass die „Erde“ ihren „Mund“ auftun und den Antimarianismus, Satans Wasserstrom, „verschlingen“ wird:

„… doch die Erde kam der Frau zu Hilfe: die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom …“ (Offb 12,16)

Das bedeutet das Ende des antimarianischen Teils des Protestantismus und den Triumph Mariens über Satan, ihren Feind!

Antimarianische Protestanten wurden vom Propheten Simeon prophezeit

Der Prophet Simeon prophezeite:

(34)Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird. (35)Aber auch durch deine Seele wird eine Klinge dringen. Damit sollen die Gedanken aus vielen Herzen enthüllt werden.“ (Lk 2,34f.)

Die letzten beiden Sätze dieser Prophezeiung besagen, dass „die Gedanken aus vielen Herzen“ dadurch enthüllt werden würden, dass durch die Seele Mariens eine Klinge dringt, also eine Klinge, die ihre Seele zutiefst verwundet. In Verbindung mit dem letzten Satz bedeutet das, dass ihr das durch die Lieblosigkeit vieler Menschen zuteil werden würde. Deren Lieblosigkeit werde Mariens Seele wie eine Klinge verwunden.

Um diese Prophezeiung Gottes zunichte zu machen, hat man sich daran gemacht, den letzten Satz in Vers 35 vom ersten Satz in demselben Vers abzukoppeln, und zwar dadurch, dass man den ersten Satz von Vers 35 in Klammern setzt oder als Einschub kennzeichnet, oder willkürlich zum letzten Satz macht; hier drei Beispiele:

„Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird. (Aber auch durch deine Seele wird eine Klinge dringen.) Damit sollen aus vielen Herzen die Erwägungen enthüllt werden.“ (Konkordantes Neues Testament – Protestantisch)

„Siehe, dieser ist bestimmt zum Fall und zum Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird – auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen -, damit offenbar werden die Gedanken aus vielen Herzen.“ (Hamp, Stenzel, Kürzinger)

„Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ (Einheitsübersetzung)

Das aber steht im griechischen Text nicht, sondern einfach:

„Aber auch durch deine Seele wird eine Klinge dringen. Damit sollen die Gedanken aus vielen Herzen enthüllt werden.“

Dem Bibeltext nach sollte also nicht nur Jesus Christus Stein des Anstoßes werden, sondern auch Maria, seine Mutter, da die Lieblosigkeit Vieler wie eine Klinge ihre Seele durchdringen werden. Und genau diese biblische Prophezeiung erfüllt sich im antimarianischen Protestantismus. Antimarianische Protestanten greifen Maria unentwegt an. Sie lehnen sie – ein Glied des Leibes Christi – ab und hassen, verachten, schmähen, beleidigen, erniedrigen und bekämpfen sie ohne Grund und verwunden dadurch ihr Unbeflecktes Herz!

Somit ist gemäß der Schrift neben Jesus Christus auch seine Mutter von Gott zum Stein des Anstoßes gesetzt worden, an der sich die Geister scheiden sollen. So, wie Gott die Menschen durch Jesus Christus scheidet, so scheidet er die „Christen“ durch Maria; er scheidet sie in Christen, die Maria nach Gottes Liebesgebot von Herzen lieben, und in „Christen“, die Maria hassen, verachten, bekämpfen, klein und gering und bedeutungslos machen und sie als Götzen, Hure, größte Sünderin, heidnische Göttin, Dämon oder gar als Teufel beschimpfen.

Achten wir also darauf, dass wir zu jenen Christen, den einzig wahren, gehören, die die Mutter Gottes von ganzem Herzen lieben und sie daher erheben, verteidigen und verherrlichen!

Themen:
Stjepan Vucina, 2009 durchs Bibelstudium katholisch geworden, ist katholischer Apologet. Sein Herzensanliegen ist es, Protestanten anhand der Heiligen Schrift die katholische Position aufzuzeigen. Einige Protestanten in seinem Umfeld konnte er schon durch die Bibel zur Konversion führen.

2 Kommentare

  1. Stefan Richter
    4. September 2021 - 21:20

    Als Protestant kann ich Ihren Kommentar nur zustimmen. Gemäß der Schtift ist die Verehrung der Mutter Gottes geboten.
    Ich bete den Rosenkranz und bin unfassbar dankbar, Maria entdeckt zu haben.
    Nicht wenige Katholiken kommen zu uns in die evangelische Kirche, weil sie Maria und die Heiligen satt haben. Wie unverständlich!
    Maria ist die Fürsprecherin. Bitten wir um Einheit unter uns Christen.

    Antworten
    • Stjepan Vucina
      8. Oktober 2021 - 09:05

      Mein Glückwunsch! Und Danke für Ihren positiven Kommentar! Und umgekehrt kommen nicht wenige Protestanten, darunter eine Menge Freikirchler, zu uns. So gleicht sich dann alles schön aus. 🙂

      Antworten

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