Protestantische Lügen über den Rosenkranz

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Jesus Christus

“Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach den Begierden eures Vaters wollt ihr handeln. Er war ein Menschenmörder von Anbeginn. Er steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, spricht er aus seinem eigenen Wesen. Denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.” (Joh 8,44)

Apostel Paulus

“Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach eigenen Gelüsten sich Lehrer aufhäufen, weil sie nach Ohrenkitzel verlangen. Von der Wahrheit werden sie das Ohr abwenden und sich Fabeleien zuwenden.” (2 Tim 4,3-4)

Der Rosenkranz, den wir katholischen Christen beten, wird von vielen protestantischen Lehrern und Predigern aggressiv bekämpft. Weil diese Lehrer und Prediger mit der Wahrheit nichts erreichen können, haben sie sich etliche Lügen ausgedacht, die sie gegen den Rosenkranz und sein Beten vortragen und sie eifrig verbreiten und mit denen sie bereits viele Protestanten infiziert haben, die diese Lügen ihrerseits dann fleißig weiterverbreiten. In diesem Teil des Protestantismus ist die Lüge angesagt. Jesus, die Wahrheit, ist dort uninteressant! Jesus, die Wahrheit, wird dort nur mit den Lippen verherrlicht; jenen protestantischen Herzen, die die Lüge lieben, ist er, die Wahrheit, jedoch fremd! Hier stelle ich nun alle mir bekannten protestantischen Lügen über den Rosenkranz und sein Beten vor:

Lüge Nr. 1: Im Rosenkranz kommt Jesus Christus nicht ein einziges Mal vor

Manche protestantische Lehrer und Prediger propagieren ihren Gläubigen die Lüge, dass Jesus Christus im Rosenkranz nicht ein einziges Mal vorkäme, und sie glauben es ihnen einfach, ohne es zu prüfen. Die Wahrheit ist, dass Jesus Christus die Hauptperson des im Rosenkranz gebeteten Apostolischen Glaubensbekenntnisses ist: “und (ich glaube) an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vater, von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.” Des Weiteren kommt er im Rosenkranz sieben Mal im Ehre sei dem Vater vor: “Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.” Auch wird im Rosenkranz fünf Mal zu ihm gebetet: “O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, und hilf besonders jenen, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.” Und schließlich wird er im Rosenkranz 53 Mal in jedem Ave Maria erwähnt, wo er im Zentrum des Blickfelds des Rosenkranzbeters steht. Jesus Christus wird im Rosenkranz also insgesamt 67 Mal erwähnt.

Lüge Nr. 2: Im Rosenkranz wird nur zu Maria gebetet

Vielen der verführten und irregeführten Protestanten wird von ihren Lehrern, die sie sich selber aussuchen und aufhäufen, erzählt, dass im Rosenkranz nur das Ave Maria gebetet würde. Es würde im Rosenkranz also nur zu Maria gebetet werden, nicht zu Gott. Das ist, wie wir oben schon gesehen haben, eine weitere Lüge! Die Wahrheit ist, dass im Rosenkranz nicht nur zu Maria gebetet wird, sondern mit dem Vaterunser auch zum himmlischen Vater und mit dem Gebet O mein Jesus auch zu ihrem Sohn Jesus Christus, unseren Retter. Im Rosenkranz betet man also zu Gott, dem Vater, zu Jesus Christus, dem Sohn, und zu seiner Mutter Maria, wohingegen der Heilige Geist im Rosenkranz zusammen mit dem Vater und dem Sohn verherrlicht wird.

Lüge Nr. 3: Im Rosenkranz wird Maria angebetet

Des Weiteren propagieren protestantische Lehrer und Prediger ihren Gläubigen die Lüge, wir Katholiken würden im Rosenkranz mit den Ave Maria Maria anbeten. Die Wahrheit ist: Der erste Teil des Ave Maria besteht aus den Worten des Engels (Lk. 1,28) und den Worten der von Heiligem Geist erfüllten Mutter des Täufers (Lk 1,42): “Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade. Der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.” Mit diesen Worten des Engels und Elisabeths wird Maria folglich nicht angebetet, denn sonst hätten schon der Engel und die mit Heiligem Geist erfüllte Elisabeth mit diesen ihren Worten Maria angebetet, was ganz offensichtlich nicht der Fall war! Und der zweite und letzte Teil des Ave Maria lautet: “Hl. Maria, Muttergottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.” Auch mit diesen Worten beten wir Maria nicht an, da wir uns hier an Maria als ein zu Gott betendes Geschöpf bekennen, das wir bitten, für uns zu beten, und zwar genau so, wie wir auch unsere Glaubensgeschwister um ihr Gebet für uns bitten. Und es wird ja wohl keiner auf die irrsinnige Idee kommen, zu behaupten, dass wir damit unsere Glaubensgeschwister anbeten!

Lüge Nr. 4: Wer den Rosenkranz betet, betreibt Götzendienst

Etliche protestantische Lügenprediger belügen ihre Gläubigen auch damit, dass sie ihnen erzählen, dass das Beten des Rosenkranzes (= das Beten der darin vorkommenden Gebete) Götzendienst sei. Die Wahrheit ist, dass die Gebetszählkette, Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist) und Maria Götzen (=verabscheuungswürdige Götter) sind, weshalb unsere Verwendung der Gebetszählkette und unsere Bezugnahme auf Gott und Maria, seine Magd, kein Götzendienst sind!

Diese Lügenprediger sind einfach nur abergläubische Heiden, die heidnisch aberglauben, dass eine bloße Gebetszählkette, der himmlische Vater, der Heilige Geist, Jesus Christus und seine Mutter verabscheuungswürdige Götter (= Götzen) wären. Diesen ihren heidnischen Aberglauben projizieren sie dann auf uns Katholiken, weil sie meinen, wir würden den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist und Maria, ihre Magd, sowie eine bloße Zählkette als Götter betrachten, infolgedessen wir diese für sie verabscheuungswürdigen Götter anbeten würden. Heidnischer und abergläubischer kann man wirklich nicht sein! Mehr über das Heidentum und den Aberglauben im Protestantismus gibt es hier zu erfahren: https://www.katholisch.com/heidentum-und-aberglaube-in-einem-teil-des-protestantismus/

Lüge Nr. 5: Das Ave Maria ist ein Mantra

Um den Rosenkranz in Misskredit zu bringen, propagieren protestantische Lügenprediger, dass das Wiederholen des Ave Maria dem wiederholten Rezitieren eines Mantras aus dem Buddhismus und Hinduismus entlehnt worden sei, mit dem man mit Dämonen in Kontakt träte. Die Wahrheit ist: Die Katholiken des 11. Jahrhunderts hatten den Buddhismus und den Hinduismus und ihre Praktiken nie im Sinn gehabt. Das Heidentum interessierte sie überhaupt nicht; sie waren nur auf den katholischen Glauben und die katholische Glaubenspraxis fixiert. Alles außerhalb des katholischen Christentums hatte für sie keine Bedeutung. Sie selbst entwickelten aus ihrem christlichen Glauben heraus das Wiederholen des Ave Maria entsprechend der biblischen Vorlage:

(a) “Ohne Aufhören rufen sie (die vier Engel) Tag und Nacht: ‘Heilig, heilig, heilig, bist du, Gott, der Allherrscher, der war und der ist und der kommt.'” (Offb 4,8)

(b) In Ps 136 wiederholt der Psalmist seine Gebetsworte “denn ewig währt seine Huld” etliche Male nacheinander.

Und die Engel und der Psalmist ihrerseits haben das nacheinander wiederholende Beten ihres Gebets, das sie sich vorformulierten, gewiss nicht aus dem Buddhismus und Hinduismus entlehnt! Es kann also sowohl ein christliches Gebet mehrmals nacheinander wiederholt werden, als auch ein Mantra. Und ein Mantra ist etwas gänzlich anderes als ein christliches oder jüdisches Gebet. Ein Mantra ist eine heidnische Silbe, ein heidnisches Wort oder ein heidnischer Vers als Klangkörper einer jenseitigen “spirituellen Kraft” oder “Gottheit”, die durch wiederholendes Rezitieren des jeweiligen Mantras herbei beschworen werden soll, damit sie sich im Diesseits manifestiert. Damit hat weder das nacheinander wiederholende Ave-Maria-Gebet etwas zu tun, in dem wir Maria grüßen, sie und Jesus Christus, ihren Sohn, verehren und Maria um ihr Fürbittgebet bitten, noch das nacheinander wiederholende Gebet der vier Engel, noch der nacheinander wiederholende Gebetsteil des Psalmisten! Das heißt: Wiederholungen im heidnisch-okkulten Sinn sind schlecht, und Wiederholungen im christlichen Sinn biblisch, gut.

Lüge Nr. 6: Wer den Rosenkranz betet, der sündige schwer und komme direkt in die Hölle

Wenn wir Katholiken den Rosenkranz nicht in unserem eigenen Namen beginnen und beenden, sondern “Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”, uns im christlichen Glaubensbekenntnis zum christlichen Glauben bekennen, im Ehre sei dem Vater den dreifaltigen Gott verherrlichen, das Vaterunser beten, zu Jesus um die Rettung aller Menschen bitten, Gottes Wort Lk. 1,28.42 beten und Maria bitten, für uns zu beten, dann sündigen wir deswegen selbstverständlich nicht, und kommen deswegen selbstverständlich nicht in die Hölle! Wer hingegen das Beten des christlichen Glaubensbekenntnisses, die Verherrlichung des dreifaltigen Gottes, das Beten des Vaterunser, das Beten zu Jesus um die Rettung der Seelen und Gottes Wort Lk 1,28.42 als Sünde bezeichnet, der sündigt schwer und kommt deshalb in die Hölle. Und dass man zu Maria nicht sprechen dürfe, ist auch nur eine Legende der Lügenprediger, weil in der Bibel kein Gebot existiert, das das verbieten würde, und deshalb bereits David und der Apostel Petrus zu Personen im Jenseits gesprochen haben: Ps 103,20, 2 Sam 1,26, 2 Sam 3,34, Apg 9,40.

Lüge Nr. 7: Im Rosenkranz verdrängt man Gott durch Maria

Andere protestantische Lehrer belügen ihre Gläubigen dadurch, dass sie ihnen propagieren, dass durch das 53malige Wiederholen des Ave Maria im Rosenkranz Gott durch Maria verdrängt würde, weil das Vaterunser weit weniger gebetet wird – nur sechs Mal. Somit würden wir Katholiken uns im Rosenkranz mehr Maria zuwenden, als Gott. Die Wahrheit ist:

1. Im Rosenkranz, der eine halbe Stunde dauert, wird auf den himmlischen Vater insgesamt 14 Mal Bezug genommen, auf den Heiligen Geist insgesamt 8 Mal und auf den Sohn (Jesus Christus) insgesamt 66 Mal, während auf Maria, seine Mutter, insgesamt 54 Mal Bezug genommen wird. Bezug genommen wird auf Gott also insgesamt 88 Mal, und auf Maria insgesamt 54 Mal. Folglich verdrängt Maria im Rosenkranz Gott nicht! Hingegen verdrängt bei den besagten protestantischen Lehrern und Predigern einer ihrer Angehörigen, mit dem sie grade eine Stunde lang telefonieren, Gott! Sie unterstellen uns Katholiken hier also etwas, was sie selber tun!

2. Was nun die Ave Maria im Rosenkranz selbst betrifft: Im Zentrum des Rosenkranz-Ave-Maria steht nicht Maria, sondern Jesus Christus, ihr Sohn. Und zwar werden in den Rosenkranz-Ave-Maria hinter “Jesus” Jesus-Geheimnisse angefügt, die das Leben und Wirken Jesu beschreiben und über die betrachtend nachgedacht werden soll. Die Ursprünglichen sind:

A. Die Freudenreichen Geheimnisse

  • … Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.
  • … Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast.
  • … Jesus, den du, o Jungfrau, in Betlehem geboren hast.
  • … Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast.
  • … Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast.

B. Die Schmerzhaften Geheimnisse

  • … Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat.
  • … Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.
  • … Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.
  • … Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
  • … Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.

C. Die Glorreichen Geheimnisse

  • … Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
  • … Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist.
  • … Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat.
  • … Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat.
  • … Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.

Im 20. Jahrhundert formulierte die Kirche noch die Trostreichen Geheimnisse:

  • … Jesus, der als König herrscht.
  • … Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt.
  • … Jesus, der wiederkommen wird in Herrlichkeit.
  • … Jesus, der richten wird die Lebenden und die Toten.
  • … Jesus, der alles vollenden wird.

Im Jahr 2002 führte Papst Johannes Paul II. die Lichtreichen Geheimnisse ein:

  • … Jesus, der von Johannes getauft worden ist.
  • … Jesus, der sich auf der Hochzeit zu Kana offenbart hat.
  • … Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat.
  • … Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist.
  • … Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat.

Diese 50 Ave Maria im Rosenkranz werden also nicht wegen Maria so häufig gebetet, sondern wegen Jesus Christus, ihrem Sohn, dessen Leben und Wirken in den Rosenkranz-Ave-Maria durch das häufige Wiederholen des Ave Maria lediglich betrachtet werden soll, was bei einem einmaligen Verrichten nicht bewerkstelligt werden kann. Das zeigt sich auch anhand der Tatsache, dass unser Beten des Ave Maria außerhalb des Rosenkranzes äußerst rar ist, im Rosenkranz hingegen sehr häufig – nur wegen Jesus Christus!

Lüge Nr. 8: Der Rosenkranz besteht aus leeren und bedeutungslosen Gebeten

Die Wahrheit ist:

1. Das Gebet “Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”, das zu Beginn und am Ende des Rosenkranzes gebetet wird, ist kein leeres und nutzloses Gebet, sondern ein Ausdruck dafür, dass wir unser Beten nicht in unserem eigenen Namen beginnen und beenden, wie das die Lügenprediger tun, sondern im Namen des dreifaltigen Gottes, der für uns das A und O ist, und nicht wir uns selbst!

2. Das christliche Glaubensbekenntnis, das wir anfangs direkt danach beten, ist ebenfalls kein leeres und bedeutungsloses Gebet, weil wir uns mit ihm zu den zentralen christlichen Wahrheiten bekennen und sie uns jedes Mal direkt vor Augen führen: “Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden und die Auferstehung der Toten.”

3. Auch das “Ehre sei dem Vater” im Rosenkranz ist kein leeres und bedeutungsloses Gebet, sondern ein Gebet, mit dem wir den dreifaltigen Gott verherrlichen: “Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.”

4. Ebenfalls ist das uns von unserm Herrn Jesus Christus selbst gelehrte Vaterunser, das wir im Rosenkranzgebet beten, kein leeres und bedeutungsloses Gebet: “Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.”

5. Das Gebet “O mein Jesus” im Rosenkranz ist auch kein leeres und bedeutungsloses Gebet, denn mit ihm bitten wir Jesus, alle Seelen, die noch auf Erden sind, zu retten, sie alle in den Himmel zu führen: “O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, und hilf besonders jenen, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.”

6. Auch das Ave Maria besteht nicht aus leeren und nutzlosen Worten, sondern (a) aus Gottes Wort Lk 1,28.42, (b) aus den Betrachtungen des Lebens und Wirkens Jesu und (c) aus der Bitte an seine Mutter, sie wolle für uns beten: “Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus(, z.B. der für uns gekreuzigt worden ist). Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.”

Es ist echt dreist, christliche Gebete, einschließlich das Vaterunser, als leere und bedeutungslose Gebete zu bezeichnen. Das ist Gotteslästerung, vor der sich die besagten protestantischen Lehrer und Prediger nicht scheuen, da sie Gott verachten. Wenn dieselben dann die Bibel, Gott, Jesus Christus, christliche Worte, Begriffe und Bezeichnungen und christliche Floskeln benutzen, dann nur zur Täuschung, um sich dahinter als Wölfe und ihre eigenen Lehren als Menschenlehren zu verstecken, damit sie nicht als Wölfe und Verführer und ihre Lehren als Menschenlehren erkannt werden. Ihr Sola Scriptura, das sie propagieren, dient ihnen nur zu diesem Zweck, und zu keinem anderen!

Lüge Nr. 9: Der Rosenkranz ist das beste Beispiel für tote Werkegerechtigkeit

Diese Lüge wird von einigen protestantischen Lügenpredigern ihren Schäflein auch gerne propagiert, die diese dann leidenschaftlich weiterverbreiten. Die Wahrheit ist: Wir Katholiken verrichten alle unsere christlichen Gebete nicht aus einem MUSS oder SOLL heraus, sondern, weil es für uns Christen eine Selbstverständlichkeit ist, zum Vater, zum Sohn, zum Heiligen Geist und zu Maria, ihrer Magd, zu beten, einfach, weil wir sie und unsere an sie gerichteten christlichen Gebete lieben. Aus diesem Grund ist das keine Werkegerechtigkeit. Der Werkegerechtigkeit sind hingegen diese Lügenprediger und ihre Schäflein verfallen, weil sie z.B. das Vaterunser nur deshalb beten, weil es Christus aufgetragen hat. Viele von ihnen knien sich beim Gebet nur deshalb hin, weil in der Bibel steht, dass die Christen des 1. Jhs. kniend gebetet haben. Andere von ihnen knien sich beim Gebet nicht hin, weil es in der Bibel keine Aufforderung dazu gibt. Etliche von ihnen beten nicht zu Jesus und zum Heiligen Geist, weil es auch dazu keine Aufforderung in der Bibel gibt. Andere von ihnen beten wiederum zu Jesus, weil Stephanus zu ihm gebetet hat. Und sie beten auch die Psalmen nur, weil das Neue Testament dazu auffordert. Sie praktizieren nichts aus einer Selbstverständlichkeit heraus, nichts aus dem Glauben heraus. Das ist pure Werkegerechtigkeit, der sie verfallen sind, die uns Christen hingegen völlig fremd ist! Wir machen alles in aller Selbstverständlichkeit aus unserem Glauben und aus unserer Liebe heraus, und nicht aus einem MUSS und SOLL, wie diese Lügenprediger und ihre Schäflein. Ihre toten Werke werden sie nicht retten! Retten wird sie nur der lebendige Glaube, der Glaube mit Auswirkung, den sie häufig nicht haben. Mehr zur Werkegerechtigkeit dieser protestantischen Lehrer und Prediger erfahren sie hier:

Tote protestantische Werkegerechtigkeit: https://www.katholisch.com/tote-protestantische-werkegerechtigkeit/

Sola Scriptura verhindert ein Leben aus Glauben und unterdrückt die Liebe: https://www.katholisch.com/sola-scriptura-verhindert-ein-leben-aus-glauben-und-unterdrueckt-die-liebe/

Bibelfixierte Protestanten – Gefangene der Bibel: https://www.katholisch.com/bibelfixierte-protestanten-gefangene-der-bibel/

 

Lüge Nr. 10:  Jesus hat deutlich gesagt, dass die Heiden mit nutzlosen Wiederholungen beten

Auch diese Lüge wird von protestantischen Lehrern und Predigern gerne verbreitet, um die Ahnungslosen zu verführen und in die Irre zu führen. Denn die Heilige Schrift sagt an keiner Stelle, dass Gebetswiederholungen eine heidnische Praxis wären. Jesus spricht nämlich nicht von Gebetswiederholungen, sondern vom Plappern der Heiden: “Wenn ihr betet, so plappert nicht wie die Heiden! Die meinen, sie fänden Erhörung, wenn sie viele Worte machen.” (Mt 5,7) Und “viele Worte” kann man bereits in einem einzigen und nur ein Mal verrichteten Gebet machen. Um also “viele Worte” zu machen, bedarf es keiner Wiederholungen! Ein Mal reicht schon! Mit Plappern wie die Heiden meint Jesus das, was die Heiden tatsächlich tun, nämlich viele leere, bloße Worte machen, um sich auf diese beschwörerische Weise die von ihnen geglaubten göttlichen Kräfte und Mächte nutzbar zu machen oder sie zu besänftigen; und dies geschah und geschieht nicht immer durch Wiederholungen ihrer Worte, sondern auch durch ihr einmaliges Rezitieren. Und das hat mit christlichem Beten, auch im Rosenkranz, nichts zu tun, wie schon Offb 4,8 und Ps 136 zeigen, wonach die vier Engel unaufhörlich Tag und Nacht das ein und dasselbe Gebet wiederholen und der Psalmist etliche Male nacheinander: “denn ewig währt seine Huld”. Das ist kein heidnisches Plappern, sondern biblisches Beten, von dem diese Lehrer und Prediger keine Ahnung haben!

Lüge Nr. 11: Der Rosenkranz ist ein Herunterbeten/-leiern

Um den schönen Rosenkranz zu verzerren, verbreiten protestantische Lehrer und Prediger auch die Lüge, wir Katholiken würden die Gebete des Rosenkranzes nur plappern, herunterbeten und herunterleiern. Die Wahrheit ist:

1. Wir lieben die christlichen Gebete Vaterunser, Ehre sei dem Vater, O mein Jesus und Ave Maria mit seinen Betrachtungen des Lebens und Wirkens Jesu so sehr, dass wir sie unbedingt mehrmals Male wiederholen wollen, weshalb wir sie nicht herunterbeten, sondern mit Herz und inniger Liebe verrichten, und zwar, weil wir den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist lieben. Würden wir sie nicht lieben, würden wir die ihnen zugewandten oder auf sie bezogenen Gebete nicht wiederholen wollen. Wir würden dann mit jedem Gebet so schnell wie möglich fertig werden wollen, wie die besagten protestantischen Lügenprediger. Denn diese lieben Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, nicht, weshalb sie mit ihren Gebeten so schnell wie möglich fertig sein wollen, weshalb sie sie denn auch nicht wiederholen wollen. Wir Katholiken hingegen sind so eingestellt, wie z.B. die vier Engel und der Psalmist: Über die vier Engel lasen wir bereits, dass sie ohne Aufhören Tag und Nacht beten: “Heilig, heilig, heilig, bist du, Gott, der Allherrscher, der war und der ist und der kommt.'” (Offb 4,8) Und aus Psalm 136 erfuhren wir, wie der Psalmist seine Gebetsworte “denn ewig währt seine Huld” etliche Male nacheinander wiederholt. Ein Gebet oder ein Gebetsteil wird also von den wahren Christen aus Liebe zu Gott wiederholt, und zwar ausschließlich mit Herz und inniger Liebe! Plappern hingegen ist nur was für die Heiden, nichts aber für uns Katholiken! Wer hingegen Gott nicht liebt, wie diese Lügenprediger, wird ein Gebet, das sich an ihn richtet, nicht wiederholen wollen!

2. Ein Gebet muss nun nicht mehrmals hintereinander wiederholt werden, damit es geplappert und heruntergeleiert wird; denn ein Gebet kann schon dann geplappert und heruntergeleiert werden, wenn man es nur ein einziges Mal verrichtet. Das Problem des Herunterleierns, das wir katholischen Rosenkranzbeter nicht kennen (denn wer betet schon freiwillig den lange dauernden Rosenkranz, wenn er es nicht wirklich will und Gott liebt), liegt also nicht im Wiederholen, sondern in der Lustlosigkeit. Hat man keine Lust zu beten, weil man Gott nicht liebt, wird man ein Gebet, z.B. das Vaterunser, schon beim einmaligen Verrichten plappern und herunterleiern. Es kommt also auf die eigene Einstellung zu Gott an: Liebt man Gott, dann leiert man ein Gebet weder beim einmaligen Verrichten herunter, noch beim mehrmaligen Verrichten. Das sollte einem Christen doch eigentlich klar sein!

3. Die Tatsache, dass besagte Lügenprediger das nacheinander wiederholende Beten eines christlichen Gebets als Plappern, Herunterleiern und Herunterbeten bezeichnen, zeigt, wie sie es selbst tun würden. Sie würden es selbst beim nacheinander stattfindenden Beten plappern, herunterleiern und herunterbeten, weil sie Gott und deshalb das an ihn gerichtete Gebet nicht lieben. Und diese ihre eigene Einstellung projizieren sie dann auf uns Katholiken.

Lüge Nr. 12: Der Rosenkranz besteht aus nutzlosen Wiederholungen

Auch diese Lüge propagieren die protestantischen Lehrer und Prediger ihren Gläubigen, die sich aufgrund ihrer Verachtung gegenüber der katholischen Kirche von ihnen gerne belügen lassen. Die Wahrheit ist:

1. Das mehrmalige Wiederholen eines Gebets ist beseligend, erfüllt einem mit großem Glück, mit großer Seligkeit, mit großer Freude, und das natürlich nur dann, wenn man Gott und daher das jeweilige Gebet liebt, wie wir Katholiken es im Gegensatz zu diesen Lügenpredigern tun.

2. Das mehrmalige Wiederholen eines Gebets beruhigt die Seele, bringt sie zur Ruhe, stärkt sie, gibt ihr Kraft, und zwar weit mehr, als beim einmaligen Verrichten.

3. Das mehrmalige Wiederholen eines Gebets stärkt die Psyche, lindert psychische Leiden.

4. Das mehrmalige Wiederholen eines Gebets stärkt über die Seele und die Psyche auch den Leib.

5. Durch das mehrmalige Wiederholen eines Gebets wird die Seele zunehmend in Gottes Wort, das gerade betend wiederholt wird, versenkt, und der im jeweiligen Gebet formulierte und ausgedrückte Glaube vertieft, während den meisten Protestanten ein tiefer Glaube völlig fehlt, weshalb er vollkommen oberflächlich, kalt und tot ist, weshalb gerade sie das mehrmalige Wiederholen eines Gebets dringend nötig hätten.

6. Durch das mehrmalige Wiederholen eines Gebets wird die Seele immer mehr und mehr mit Gottes heiligem Wort, das soeben betend wiederholt wird, genährt, während das bei einmaligem Verrichten des Gebets nicht der Fall ist.

7. Infolge des mehrmaligen Wiederholens eines Gebets wird die Seele von Gott mit mehr Gnade beschenkt, in der sie sich dann mehr und besser heiligen kann und soll.

Das sind die Erfahrungen, die wir Katholiken und auch manche Protestanten mit dem Rosenkranz machen! Aus diesen Gründen sind die tagtäglichen Wiederholungen der Gebete im Rosenkranz nicht nutzlos, sondern absolut nützlich und notwendig und daher jedem zu empfehlen! Alles andere sind satanische Lügen, die der Teufel den besagten protestantischen Lehrern und Predigern eingibt, um durch sie zu verhindern, dass Christen den besagten Nutzen empfangen. Lasst euch also nicht betrügen, und betet tagtäglich christliche Gebete mehrmals nacheinander – mit Liebe und Freude! Erfreut euch an ihnen! Denn sie sind sehr schön und sehr nützlich!

Lüge Nr. 13: Die Rosenkranzgebetskette ist heidnisch

Des Weiteren impfen protestantische Lehrer und Prediger ihren Gläubigen die Lüge ein, dass die Rosenkranzgebetskette, die wir für das Beten des Rosenkranzes verwenden, dem Buddhismus oder dem Islam entlehnt worden sei. Die Wahrheit ist, wie bereits gesagt, dass die katholischen Christen im Mittelalter mit Buddhismus, Hinduismus und auch mit dem Islam nichts zu tun hatten. Was die Heiden glaubten und praktizierten, interessierte sie überhaupt nicht – nicht die Bohne! Sie konzipierten das insgesamt 150-malige Wiederholen des Ave Maria (Rosenkranz-Psalter) selbst, wofür sie logischerweise eine Zählkette benötigten, um sich beim Beten nicht zu verzählen. Die Zählkette ergab sich einfach automatisch aus dem Konzept, die Ave Maria häufig zu wiederholen. Um zu wissen, dass man für das nacheinander wiederholende Beten eines christlichen Gebets eine Zählkette benötigt, benötigte man weder den Buddhismus noch den Islam. Und die christliche Rosenkranzgebetszählkette ist auch nicht böse und heidnisch-okkult, nur weil Heiden ihre Gebetszählketten dafür verwenden, um ihre “Götter” herbeizubeschwören oder sie anzubeten. So zu denken, wäre heidnischer Aberglaube! Das ist so, wie wenn man im eigenen Aberglauben sagen würde, dass die Verwendung eines Messers zum Schlachten eines Schweins böse und satanistisch-okkult sei, weil Satanisten Messer zum rituellen Töten von Tieren verwenden. Man kann Dinge für Gutes und/oder Nützliches verwenden, oder sie zum Bösen missbrauchen. Im christlichen Kontext ist die Verwendung einer Gebetszählkette gut und nützlich, im Heidentum hingegen nicht. Die Gebetszählkette für christliches Beten hat mit der Zählkette für heidnisches Beten nicht im Geringsten etwas zu tun. Das ist heidnischer Aberglaube! Zu diesem heidnischen Aberglauben im Protestantismus erfahren Sie hier näheres: https://www.katholisch.com/heidentum-und-aberglaube-in-einem-teil-des-protestantismus/

Lüge Nr 14: “Unsere Frau des Rosenkranzes” ist eine teuflische Lehre

Das hätten diese Lügenprediger gerne! Denn was soll Maria denn sonst sein, da wir uns im Rosenkranz mit den Worten des Engels und Elisabeths und unserer Bitte an sie, für uns zu beten, an sie wenden? – Dann behauptet einer von ihnen: “Das Wort Gottes erwähnt den Begriff ‘Unsere Frau’ nie.” Auch das hätte dieser Lügenprediger gerne; denn sie, Maria, die Mutter des Messias, wird in 1 Mo 3,15 und Offb 12 als “die Frau” bezeichnet; und da wir gemäß 1 Mo 3,15 und Offb 12,17 ihr Same sind, so ist sie folglich Unsere [Liebe] Frau, die unsere Mutter ist. Deshalb nennt auch Christus, ihr Kind, sie auf der Hochzeit zu Kana und vom Kreuz her “Frau”, zu der er sich damit als ihr in 1 Mo 3,15 und Offb 12 genannter Same bekennt. Denn im Christentum benutzte Begriffe und Bezeichnungen müssen in der Bibel nicht buchstäblich vorkommen, damit sie wahr sind, sondern sie müssen in ihr lehrmäßig und sinngemäß vorkommen. Denn sonst dürften diese Heuchler auch die Bezeichnung “Bibel” nicht verwenden, weil sie nicht in der Bibel steht. Diese Bezeichnung kommt aber sinngemäß in der Bibel vor!

Die hier eingeworfene Buchstäblichkeit wird von der Bibel in 2 Kor 3,6 verworfen. Sie ist antibiblisch, und wurde von diesen Lügenpredigern nur erfunden, um mit ihrer Benutzung unliebsame unbenannte biblische Wahrheiten zu verwerfen und ihre eigenen Menschenlehren als Wahrheit zu behaupten. Beispiel: Sie sagen, dass im Neuen Testament nirgendwo steht, dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgefahren oder aufgenommen wurde. Diese Buchstäblichkeit benutzen sie, um diese katholische Lehre als unbiblisch und falsch zu behaupten, während sie selbst sich nicht daran halten, wenn sie ihre Dogmen von der Empfängnis, Geburt und Tod Marias propagieren, die ebensowenig im Neuen Testament zu finden sind. Sie entwickelten ihre antibiblische Buchstabenmethode nur gegen andere, sie selbst aber halten sich nicht daran, außer dann, wenn es ihnen gerade in den Kram passt, z.B. auch, wenn sie mit Röm 3,23 belegen wollen, das gemäß ihrem unbiblischen Dogma Maria eine Sünderin gewesen sei, wohingegen sie dann verschweigen, dass das Wort “alle” in der Bibel nicht immer buchstäblich “alle” meint, sondern, dass die Bibel auch Ausnehmen kennt: So z.B. wird in Röm 3,10 gesagt, dass keiner gerecht sei, auch nicht einer, wohingegen wir z.B. in Lk 1,6 und Mt 1,19; 5,45 erfahren, dass es auch Ausnahmen gibt! Also, verehrte Protestanten, schminkt euch eure Buchstabenmethode, die euch eure Lügenprediger beigebracht haben, ab; sie ist antibiblisch und hat daher keine Bedeutung!

Fazit

Die protestantischen Lügenprediger haben sich zum Ziel gesetzt, die katholische Kirche und ihren Glauben und ihre Glaubenspraxis, und so auch den Rosenkranz, mit allerlei ausgeklügelten Lügen zu bekämpfen, da sie genau wissen, dass sie gegen die Kirche Christi mit der Wahrheit nicht vorwärts kommen können. Oder sie wurden selbst Opfer solcher Lügen und verbreiten sie nun ungeprüft weiter. Was für ein Haufen von Betrügern! Und so belügen und betrügen sie alle diejenigen, die diese Lehrer sich freiwillig ausgesucht und aufgehäuft haben, was schon in der Heiligen Schrift prophezeit worden ist:

“Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach eigenen Gelüsten sich Lehrer aufhäufen, weil sie nach Ohrenkitzel verlangen. Von der Wahrheit werden sie das Ohr abwenden und sich Fabeleien zuwenden.” (2 Tim 4,3-4)

Hier ist ausdrücklich prophezeit worden, dass sie sich nach ihren eigenen Gelüsten ihre Lehrer aufhäufen, weil diese ihnen das sagen, was sie gerne hören wollen. Es nützt also nichts, diesen Protestanten die Wahrheit zu sagen, auch im Hinblick auf den Rosenkranz, weil sie sie nicht hören wollen. Sie hören lieber die Lügen ihrer Falschlehrer, die sie sich aufhäufen, weil die Wahrheit sie nicht interessiert. Da nützt auch die Bibel nichts, weil sie sie in Wahrheit nicht interessiert. Denn beweist man ihnen Dinge, die biblisch sind, nehmen sie sie nicht an, sondern zertreten die ihnen vorgetragenen biblischen Perlen mittels eigener Gedanken und Philosophien und eigener antibiblischer Methoden, nur um sie nicht anzunehmen. Die Bibel dient ihnen nur dazu, um hinter ihr ihre eigenen Menschenlehren, die sie von ihren Lügenpredigern empfangen, zu verstecken. Jesus Christus sagte:

“Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach den Begierden eures Vaters wollt ihr handeln. Er war ein Menschenmörder von Anbeginn. Er steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, spricht er aus seinem eigenen Wesen. Denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.” (Joh 8,44)

Aus diesem Grund dient diese Ausführung zum einen der Verteidigung des heiligen Rosenkranzes und zum anderen, so vielen gutherzigen, gutwilligen und wahrheitsliebenden Protestanten wie nur möglich die Lügen ihrer Lehrer und Prediger aufzudecken, damit sie ihren Irrlehren und Lügen nicht mehr folgen und zur Wahrheit finden, zu der jeder, der sich “Christ” nennt, verpflichtet ist! Gelobt sei Jesus Christus!

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