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Dennis Bellarmin Spieß ist ein römisch-katholischer Apologet. Im Jahr 2019 ist er konvertiert. Zuvor war er Calvinist. Er hat 2 Jahre evangelikale Theologie in Deutschland studiert bevor er 2016 ausgewandert ist.

4 Kommentare

  1. Peter Ruzicka
    26. Oktober 2021 - 15:19

    Das Schaubild zeigt schön, dass Petrus u n t e r den Aposteln der Primus war. Er stand aber nicht über ihnen. In 1.Petr. 5,1-4 bezeichnet er sich selbst als der „Mitälteste“ und mahnt, über andere nicht zu „herrschen“. Als „Oberhirten“ nennt er Jesus.

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    • 26. Oktober 2021 - 16:52

      Ein Primus ohne Primat ist kein Primus. Die Tatsache, dass er Mitältester war, besagt nichts über seinen Rang oder seine Funktion innerhalb der Ältestenschaft. So war einer meiner Mitschüler früher auch Klassensprecher und hatte dahingehend eine herausragende Funktion für die Klasse. Trotzdem war er ja noch mein Mitschüler und genauso Schüler wie ich. Es ist aber bezeichnend, dass zwar alle Apostel Vollmachten zu binden und zu lösen bekommen haben, aber nur Petrus die entsprechenden Schlüssel.

      Dass Jesus der Oberhirte ist, stellt auch niemand in Frage. Es geht ja bei dem Papstamt darum, wer sein Vertreter auf Erden ist. Kein Papst würde meinen über Christus zu stehen.

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      • Peter Ruzicka
        27. Oktober 2021 - 14:29

        Das Beispiel des Klassensprechers finde ich sehr gut.
        Ein Problem besteht aber weiterhin darin, dass Petrus sich nicht als Herrscher, sondern lediglich als Vorbild sah. Oder würden Sie den Papst deshalb als (obersten) Diener bezeichnen?

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        • 27. Oktober 2021 - 15:00

          Ja, genau, wie es geschrieben steht: Mt 23,11: „Der Größte unter euch soll euer Diener sein.“ Petrus hatte zwar die Herrschaft inne als Erster (Mt 10,2) der Apostel, ist damit aber der Diener der Diener.

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