Offenbarung des Dreieinigen Gottes in Gen 18/19

Die Unitarier meinen, dass der unfassbare Gott dem Menschen in allen Punkten unbedingt fassbar und begreifbar sein müsse, so als ob ein Geschöpf den Schöpfer begreifen und fassen könnte. Hier erheben sich Geschöpfe über Gott und beurteilen ihn dann nach ihrem eigenen winzigen und beschränkten Verständnis- und Auffassungsvermögen und schaffen sich dadurch ihre eigenen Götterbilder und passen dann die Bibel danach an.

Auf dieser Basis, die konträr zum 1. Gebot steht, meinen sie, Gott könne nicht dreipersonal sein, weil es dann nicht mehr e i n Gott wäre, sondern drei Götter. Weil sie das mit ihrem winzigen Verstand nicht anders begreifen können, lehnen sie einen dreipersonalen Gott ab. Und doch kann Gott dreipersonal und zugleich e i n Gott sein, weil er ganz einfach Gott ist, und ihm das daher in sich selbst möglich ist, ganz gleich ob irgendeines seiner vernunftbegabten Geschöpfe das versteht und diesem das in den Kram passt oder nicht. Nicht Gott hat zu sein, wie SIE es wollen, sondern sie haben zu sein, wie ER es will! Betrachten wir nun, wie uns Gott in 1Mo 18-19 präsentiert wird:

„[1]Und JAHWE erschien ihm (Abraham) … [2]Und er erhob seine Augen und schaute, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, eilte er ihnen entgegen … [3]und sprach: ‚Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geh doch nicht vorüber an deinem Knecht!’“ (1Mo 18,1-3)

In 1Mo 18,1 steht, dass JAHWE (= GOTT) dem Abraham erschien, nach Vers 2 als drei Personen. Diese drei Personen, die nach Vers 1 JAHWE, der EINE EINZIGE Gott, sind, spricht unser Vater Abraham gleich in Vers 3 mit „HERR“ an, also in der Einzahl. Damit wird bezeugt, dass Gott nicht einpersonal, sondern dreipersonal ist, und dass die drei göttlichen Personen der HERR/JAHWE, der EINE EINZIGE Gott, sind.

Dass Abraham hier, wie die Unitarier sagen, nur einen der drei Männer mit „Herr“ angeredet hätte, steht im Text nicht. Das wird sich auf der Basis der eigenen anti-trinitarischen Vorstellung nur so gedacht. Fakt ist, dass dem Abraham die drei Männer erschienen, er ihnen entgegeneilte und sprach: „Mein Herr“. Nichts anderes steht da! Beachten wir dazu noch den folgenden Punkt:

„[3]und sprach: „Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geh doch nicht vorüber an deinem Knecht! [4]Man soll ein wenig Wasser bringen, und wascht eure Füße …“

Hier redet Abraham also zu DEM, DEN er als „mein Herr“ bezeichnet, und sagt zu IHM: „wascht eure Füße“, womit er mit diesem Plural – „wascht eure Füße“ – kundtut, dass der HERR die in Vers 2 bezeugten drei Männer ist nach Vers 1 JAHWE (= GOTT), die daraufhin zu ihm als der e i n e HERR sagten: „Tu, wie du gesagt hast!“ Betrachten wir dazu auch 19,18:

„Aber Lot sprach zu ihnen: ‚Ach nein, mein Herr!“

Hier sehen wir: So, wie Lot zwei der in 18,2-3 erwähnten Männer zusammen als „HERR“ (Singular) bezeichnet, so bezeichnete Abraham nach 18,3 die drei Männer zusammen als „HERR“, was noch einmal deutlich macht, dass alle drei Männer DER HERR, GOTT, JAHWE, sind; sie sind es zu Zweit und sie sind es zu Dritt!

Ab Vers 18,9-33 wird dann beschrieben, wie sich einer der drei Männer, die der HERR, JAHWE, sind, gegenüber Abraham als Hauptredner positioniert. Dieser eine der drei Männer wird vom Schreiber dann „ER“, „JAHWE“ bezeichnet:

„Da sprach ER (zu Abraham): ‚Gewiss will ich um diese Zeit im künftigen Jahr wieder zu dir kommen …“ (18,10)

„Da sprach JAHWE zu Abraham: ‚Warum lacht Sara …’“ (18,13)

„ER (JAHWE) aber sprach: ‚Doch, du hast gelacht!’“ (18,15)

„Da sprach JAHWE: ‚Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? …“ (18,17)

„JAHWE sprach: ‚Wenn ich fünfzig Gerechte in Sodom finde … will ich um ihretwillen den ganzen Ort verschonen!“ (18,26)

„ER sprach: ‚Wenn ich darin fünfundvierzig finde, so will ich sie nicht verderben.“ (18,28)

„ER aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen!“ (18,29)

„ER antwortete: Wenn ich dreißig darin finde, so will ich ihnen nichts tun!“ (18,29)

„ER antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen.“ (18,31)

„ER aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen.“ (18,32)

„Und JAHWE ging hinweg …“ (18,33)

Daraus wird ersichtlich, dass alle drei Männer zusammen JAHWE, der HERR, sind, und jeder einzelne der drei Männer JAHWE, der HERR, ist; und da spielt es keine Rolle, dass der Schreiber in 18,9-19.22-23 die anderen beiden Männer im Gegensatz zu dem oben angeführten Mann nicht „JAHWE“, sondern „DIE MÄNNER“ bezeichnet, da er auch die zu Abraham sprechende Person in Vers 18,2 „MANN“ nennt, wie die anderen beiden Männer in 18,1-3 „JAHWE“ und wie Abraham in 18,3 „HERR“ und Lot die erwähnten beiden Männer in 19,18 wiederum „HERR“.

Dass der Schreiber in 18,9-22 die anderen beiden Männer nicht als „JAHWE“ bezeichnet, liegt lediglich daran, sie von dem zu Abraham redenden Mann und umgekehrt sprachlich voneinander zu unterscheiden, damit der Leser weiß, welche JAHWE-PERSONEN was und was nicht getan haben; denn er hätte ja schreiben können:

„Da brach JAHWE auf und wandte sich nach Sodom. Und Abraham ging mit ihm, um ihn zu begleiten. Da sprach JAHWE: ‚Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? …“ (18,16-17)

„Und JAHWE wandte sein Angesicht von dort und ging nach Sodom, aber Abraham blieb noch stehen vor JAHWE.“ (18,22)

Hätte der Schreiber das in dieser Form geschrieben und beibehalten, dann wüsste der Leser überhaupt nicht, welche der drei Männer was getan haben, weshalb er weise handelte, indem er schrieb:

„Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom. Und Abraham ging mit ihnen, um sie zu begleiten. Da sprach JAHWE: ‚Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? …“ (18,16-17)

„Und die Männer wandten ihr Angesicht von dort und gingen nach Sodom, aber Abraham blieb noch stehen vor JAHWE.“ (18,22)

Das so zu schreiben war ja auch kein Problem, da der Schreiber, wie oben dargelegt, in Vers 18,2 schreibt, dass die zu Abraham redende Person genauso ein Mann ist, wie die anderen beiden, und in 18,1-3, dass die anderen beiden Personen auch JAHWE sind, wie die zu Abraham redende Person. Und dass der zu Abraham redende Mann nicht allein JAHWE ist, bezeugt er auch selbst, wenn er sagt:

„Da sprach JAHWE zu Abraham: ‚Warum lacht Sara und spricht: >Sollte ich wirklich noch gebären, so alt ich bin?< Sollte den JAHWE etwas zu wunderbar sein?“ (18,13-14)

„Da sprach JAHWE: Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? … Denn ich habe ihn ersehen, dass er seinen Kindern und seinem Haus nach ihm gebiete, den Weg JAHWES zu bewahren, damit sie Gerechtigkeit und Recht üben, damit JAHWE auf Abraham kommen lasse, was ER ihm verheißen hat.“ (18,17-19)

Wir sehen hier, dass dieser Mann, der zu Abraham redete und vom Schreiber als JAHWE bezeugt wird, nicht in der ersten Person Singular („Ich“), sondern in der dritten Person Singular („Er“) spricht: JAHWE sagt hier also nicht: „Sollte MIR etwas zu wunderbar sein?“, sondern: „Sollte JAHWE (IHM!) etwas zu wunderbar sein?“.

Und JAHWE sagt ebenso nicht: „Ich habe Abraham ersehen, dass er seinen Kindern und dem Haus nach ihm gebiete, MEINEN Weg zu bewahren …, damit ICH auf Abraham MEINE Verheißungen kommen lasse, die ICH ihm zukommen ließ“, sondern: „Ich habe Abraham ersehen, dass er seinen Kindern und dem Haus nach ihm gebiete, JAHWES (SEINEN!) Weg zu bewahren …, damit JAHWE (ER!) auf Abraham seine Verheißungen kommen lasse, die JAHWE (ER!) ihm zukommen ließ.“

Damit bezeugt diese JAHWE-PERSON, dass es noch mindestens eine weitere JAHWE-PERSON gibt, WELCHER nichts zu wunderbar ist, DEREN Weg von Abrahams Kindern und Haus bewahrt werden sollte, und DIE auf Abraham IHRE Verheißungen kommen lässt. Das wird also dadurch deutlich, dass die JAHWE-PERSON in 18,17-19 in der ICH-Form zu reden anfängt, diese ICH-Form an den aufgezeigten Stellen nicht beibehält, und stattdessen in der ER-Form weiterredet:

„ICH habe Abraham ersehen, dass er seinen Kindern und dem Haus nach ihm gebiete, JAHWES (SEINEN!) Weg zu bewahren …, damit JAHWE (ER!) auf Abraham seine Verheißungen kommen lasse, die JAHWE (ER!) ihm zukommen ließ.“

Hier unterscheidet sich diese JAHWE-PERSON selbst, höchstpersönlich, von einer anderen JAHWE-PERSON, indem SIE von JENER ANDEREN JAHWE-PERSON spricht, die somit nicht sie selbst ist. Bei jener JAHWE-PERSON, von der diese JAHWE-PERSON hier spricht, handelt es sich demzufolge um eine der beiden nach Sodom gegangenen Männer; oder die zu Abraham redende JAHWE-PERSON spricht von allen beiden nach Sodom gegangenen Männern, die nach 18,1-3 genauso JAHWE sind, wie sie selbst. Bestätigt wird das alles noch durch JAHWES folgende Aussage zu Abraham:

„[20]Und JAHWE sprach: ‚Das Geschrei über Sodom und Gomorra ist groß, und ihre Sünde ist sehr schwer. [21]Darum will ICH hinabsteigen und sehen, ob sie es wirklich ganz nach dem Geschrei über sie getrieben haben, das vor mich gekommen ist, oder ob nicht, ICH will es wissen.‘ [22]Und DIE MÄNNER wandten ihr Angesicht von dort und gingen nach Sodom; aber Abraham blieb noch stehen vor JAHWE.“ (18,20-22)

Hier in 18,20-21 handelt es sich nicht nur um die sonst zu Abraham sprechende JAHWE-PERSON, die wir oben vernommen haben, sondern auch um die anderen beiden JAHWE-PERSONEN, weil es heißt, dass JAHWE höchstpersönlich nach Sodom und Gomorra gehen wolle, um sich dort direkt vor Ort von den dort geschehenen sehr schweren Sünden zu überzeugen, und gleich darauf zwei der drei Männer nach Sodom gingen, während der andere Mann nach 18,20.33 nach Gomorra ging, um dort das in 18,21 Gesagte zu verwirklichen. Dem zufolge sind alle drei Männer JAHWE. Gehen wir weiter:

In 19,13 sagen die beiden nach Sodom gekommenen Männer zu Lot, dass JAHWE, also jener Mann, der bei Abraham zurückgeblieben ist, sie gesandt habe, Sodom zu vernichten. Und gleich im folgenden Vers 14 spricht Lot gegenüber seinen Schwiegersöhnen von JAHWE, der Sodom vernichten würde. Wenn die beiden Männer nach Vers 19,13 von sich sagen, sie würden Sodom vernichten, und Lot in Vers 14 sagt, dass JAHWE Sodom vernichten wird, so wird damit ausgesagt, dass sowohl der Mann, der bei Abraham zurückblieb, JAHWE ist, als auch die beiden nach Sodom gekommenen Männer JAHWE sind. Der eine Mann (JAHWE), der bei Abraham zurückblieb, hat somit die anderen beiden Männer (JAHWE) nach Sodom gesandt, damit sie (JAHWE) Sodom vernichten. Das korrespondiert mit 18,21, wonach JAHWE sagt, dass er selbst, höchstpersönlich, nach Sodom gehen würde, und Lot die nach Sodom gekommenen Männer als „HERR“ (Einzahl) bezeichnet.

Damit wird auch verständlich, warum die zwei nach Sodom gekommenen Männer, die JAHWE sind, in Vers 19,1 als „Boten“ bezeichnet werden: Weil der eine Mann (JAHWE) sie (JAHWE) nach Sodom gesandt hat, damit sie (JAHWE) Sodom vernichten! Deshalb ist in allen mir bekannten Bibelübersetzungen das in 19,1 vorkommende Wort „malakim“ (Mehrzahl) falsch und irreführend mit „die Engel“ übersetzt.

Das Wort „malakim“ bedeutet grundsätzlich „Boten“, die nun Menschen, Engel oder auch, wie hier, die letzten beiden der drei göttlichen Personen sein können. So, wie nach 1Mo 16,17 „malak“ (Singular) ein Engel ist, so ist nach Mal 3,1 der dort zuerst genannte „malak“ Johannes der Täufer, und der dort zweitgenannte „malak“ Gott, der Sohn, der vom Vater gesandt wurde, um den Menschen die Erlösung zu erwirken (Gal 4,4), wobei in Mal 3,1 Gott selbst sagt, er würde den Täufer als seinen Boten vor sich her senden, womit er also sagt, dass er (Gott) Jesus Christus, der Messias, ist. Es ist also nichts Außergewöhnliches, wenn auch der SOHN als „malak“ (= Bote des VATERS) bezeichnet wird. Ebenso ist auch der Heilige Geist gemäß der Schrift der Bote im Neuen Bund, weil er vom Vater und vom Sohn den Christen gesandt wird (Gal 4,6).

Und so können wir annehmen, dass es sich bei den beiden nach Sodom gekommenen göttlichen Personen um den Sohn und den Heiligen Geist handelt, weil es allein der Vater ist, der die anderen göttlichen Personen sendet: Der Vater sendet seinen Sohn und seinen und seines Sohnes Geist; der Sohn sendet nur seinen und seines Vaters Geist, aber nie seinen Vater, und der Geist sendet keinen von Beiden.

Wir haben gesehen, dass Lot die beiden zu ihm nach Sodom gekommenen Männer zusammen als „HERR“ (Singular) bezeichnet und damit bezeugt, dass sie beide der e i n e Herr sind. In 19,1-2 lesen wir dann:

„Lot … sprach (zu ihnen): ‚Siehe, meine Herren! Kehrt ein …“

Das heißt, dass alle drei Männer zusammen der e i n e Herr sind, dass zwei dieser drei Männer der e i n e Herr sind, dass aber auch jeder einzelne von ihnen der Herr ist, weshalb Lot sie zusammen sowohl als „Herr“, als auch als „Herren“ bezeichnen konnte.

Aus 1Mo 18 und 19 ersehen wir also, dass der eine einzige Gott nicht ein-, sondern dreipersonal ist, weshalb Christus aufgetragen hat, die Menschen „IM Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ zu taufen (Mt 28,19). Alle Drei, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist, haben den ein und denselben Namen, der sie als EINS, als GOTT, bezeichnet. Und eben dieser Name, den sie haben, ist uns ja in 1Mo 18 kund getan worden:

„[1]Und JAHWE erschien ihm (Abraham) … [2]Und er erhob seine Augen und schaute, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, eilte er ihnen entgegen … [3]und sprach: ‚Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geh doch nicht vorüber an deinem Knecht!’“ (1Mo 18,1-3)

Ihr Name ist JAHWE.

Weil JAHWE also dreipersonal ist, rufen die vier Seraphim in Jes 6,3 und Offb 4,8 nicht: „Heilig ist JAHWE Zebaoth“, und: „Heilig ist der Herr“, sondern: „Heilig, heilig, heilig ist JAHWE Zebaoth“, und: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr“. Auf diese Weise bezeugen die Seraphim Gott als dreimal Heiligen und weisen somit auf seine Dreipersonalität hin. Jedes der drei „heilig“ bezieht sich auf jeweils eine der drei göttlichen Personen: Das erste „heilig“ bezieht sich auf den Vater, das zweite „heilig“ auf den Sohn und das dritte „heilig“ auf den Heiligen Geist, auch dann, wenn in Offb 4 der auf diese Weise angedeutete dreipersonale Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist, auf den ersten Blick wie eine einzige Person wahrgenommen wird:

„… und auf dem Thron saß einer, und der darauf saß, war wie Jaspis und Sardisstein anzusehen …“ (Offb 4,2-3)

Hier wird nämlich nicht eine Person erblickt, wie man meint, sondern der eine Gott, der nicht „heilig“, sondern „heilig, heilig, heilig“, dreimal „heilig“, ist, weil er dreipersonal ist: Vater (heilig) und Sohn (heilig) und Heiliger Geist (heilig). „Einer“ in Offb 4,2-3 bezieht sich daher nicht auf eine einzige Person, sondern auf den einen einzigen Gott, der dreipersonal und somit dreimal heilig ist.

Wenn also Johannes sagt, dass auf dem göttlichen Thron einer saß, dann bezieht er sich auf den einen einzigen Gott, nicht auf eine einzige Person. Wenn dann die vier Seraphim den einen einzigen Gott dann als dreimal Heiligen offenbaren, so muss Johannes den EINEN auf dem Thron dreipersonal gesehen haben wie Abraham:

„JAHWE [einer] aber erschien ihm … Und als er seine Augen erhob, erschienen ihm drei [!] Männer -…“ (1Mo 18,1-2)

Und diese drei Männer sprach Abraham nach 1Mo 18,3 dann mit „Herr“ (Singular) an und bekannte sie auf diese Weise als den EINEN, wie ihn Johannes auf dem Thron sah: „… und auf dem Thron saß einer …“

Halten wir zum Schluss fest:

Der eine einzige Gott ist dreipersonal. Die drei göttlichen Personen zusammen sind der eine einzige Gott, jeweils zwei der drei göttlichen Personen zusammen sind der eine einzige Gott und jeweils eine der drei göttlichen Personen ist der eine einzige Gott. Dies ist die Erklärung für das bewusste grammatikalische Durcheinander des in diesem Artikel behandelten inspirierten Bibeltextes.

Themen:
Stjepan Vucina, 2009 durchs Bibelstudium katholisch geworden, ist katholischer Apologet. Sein Herzensanliegen ist es, Protestanten anhand der Heiligen Schrift die katholische Position aufzuzeigen. Einige Protestanten in seinem Umfeld konnte er schon durch die Bibel zur Konversion führen.

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