Leben nach dem Tod

INHALT

1. Unterschied zwischen Leib und Geist: Der Leib stirbt, der Geist lebt

2. Stirbt die Seele?

3. Tote leben in der geistigen Welt

 

1. Unterschied zwischen Leib und Geist: Der Leib stirbt, der Geist lebt

Im Protestantismus existieren einige Glaubensgemeinschaften, z.B. die Zeugen Jehovas und Adventisten, die eine materialistische Sücht über den Tod des Menschen haben. Der Mensch mitsamt seinem Bewusstsein, seinem Denkvermögen, seinem Empfinden und Fühlen und seiner Wahrnehmung würde im Moment des Ablebens sterben. Um dies den Menschen als Wahrheit verkaufen zu können, versuchen sie das unter biblischem Anschein zu beweisen. Und so sind dann schon viele bibelunkundige Katholiken auf diese protestantischen Gemeinschaften und ihre Verführungskünste hereingefallen und gehören nun diesen Glaubensgemeinschaften an und befinden sich daher direkt in die Hölle.

Wenn besagte Protestanten ihre Lehre vom Ganztod biblisch zu beweisen versuchen, um die Menschen zu verführen, missbrauchen sie, wie z.B. die Wachturmgesellschaft der Zeugen Jehovas, dafür sehr gerne Pred 9,5f, wo wir lesen:

„Die Lebenden wissen, dass sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Name ist vergessen. Auch ihr Leben, ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin.“

Steht es hier nicht schwarz auf weiß, dass es kein Weiterleben nach dem Tod gibt? – In mehrerer Hinsicht eben nicht, denn es wird einfach vorausgesetzt, dass mit den im Bibeltext genannten Toten nicht nur die toten menschlichen Leiber gemeint wären, sondern auch die Seelen der Abgeschiedenen; doch von den Seelen ist im biblischen Text keine Rede, so dass man, gemäß dem Bibeltext, weder sagen kann, dass die Seele des Toten weiterlebt, noch dass sie es nicht tut. Des Weiteren wird der Rest des 6. Verses unter den Teppich gekehrt, weil hier ein Schlüsselwort enthalten ist, das uns die wahre Bedeutung des oben zitierten Predigertextes eröffnet: „unter der Sonne“:

„Sie haben keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.“

Der Text nun im Ganzen:

„Die Lebenden wissen, dass sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Name ist vergessen. Auch ihr Leben, ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin. Sie haben keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.“

Der Prediger beschränkt sich seiner eigenen Aussage zufolge also nur auf den rein irdischen Bereich, den Bereich unter der Sonne. Hier, unter der Sonne, in unserer irdischen Welt, wissen die Toten gar nichts, haben keinen Lohn mehr, ist ihr Name vergessen und ihr Lieben, ihr Hassen und ihr Eifern dahin. Hier also haben sie keinen Anteil mehr. Was mit ihnen über die Sonne, über diese Welt hinaus, geschieht, also außerhalb der Welt, davon berichtet der Prediger nichts. Ob die Toten als Geist und Seele außerhalb ihres toten irdischen Leibes, in der geistigen Welt, weiterleben, ob sie dort Wissen und Lohn haben, ob sie dort lieben, hassen und eifern, lässt er offen.

Des Weiteren wird noch Psalm 146,4 zur Beweisführung missbraucht:

„Sein Geist geht hinaus; er kehrt wieder zur Erde zurück: am selben Tag gehen seine Pläne zurück.“

Bei diesem Vers verwenden sie zur Verführung denselben Trick, wie beim Prediger. Wie sie bei Pred 9 nur Vers 5 zitieren und den dazu gehörenden 6. Vers weglassen, um gemäß ihrer eigenen Lehre den Sinn zu verändern, so lassen sie zu demselben Zweck an dieser Stelle Vers 3 weg und sagen, dass hier deutlich stehen würde, dass der Geist des Menschen beim Tode wieder zur Erde zurückkehre. Wirklich? Ganz sicher nicht, denn im vorhergehenden 3. Vers, der weggelassen wird, lesen wir:

„Vertraut nicht auf Vornehme, auf einen Menschen, bei dem keine Hilfe ist.“

Im Ganzen lautet der Text wie folgt:

Vertraut nicht auf Vornehme, auf einen Menschen, bei dem keine Hilfe ist. Sein Geist geht hinaus; er kehrt wieder zur Erde zurück: am selben Tag gehen seine Pläne zurück.“

Er“ bezieht sich also nicht auf den „Geist“, sondern auf den „Menschen“, der wieder zur Erde zurückkehrt. Der Mensch kehrt nach seinem Ableben zur Erde zurück, während sein Geist hinausgeht und sich somit außerhalb des toten Menschen befindet. Wenn also der Psalmist davon spricht, dass der Mensch nach seinem Ableben zur Erde zurückkehrt, während sich sein Geist ausßerhalb von ihm befindet, dann bezieht er sich bei dieser Aussage auf 1 Mo 3,19, wo es heißt:

„Im Schweiße Deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du und zum Staub wirst du zurückkehren.“

Der Mensch, der Staub ist, kehrt also nach seinem Ableben zur Erde zurück. Dazu 1 Mo. 2,7:

„Da bildete Gott, der HERR, den Menschen aus Staub vom Erdboden und hauchte den Odem des Lebens in seine Nase ein, so dass der Mensch ein lebendes Wesen wurde.“

Vom Staub der Erde, so heißt es, ist also der Mensch genommen, nicht dessen Geist und Seele („Odem des Lebens“), die hingegen von oben, von Gott, in den vom Staub des Erdbodens gebildeten und geschaffenen Menschen eingehaucht wurde. Bei dem „Menschen“ handelt es sich also um den menschlichen Leib mit all seinen Organen und mit seinem Blut. Als „Mensch“ wird also der menschliche Leib bezeichnet, nicht sein Geist und seine Seele.

Weiter erfahren wir aus dem Text, dass der Leib, der Mensch, ohne Geist und Seele, den Odem des Lebens, kein Leben, kein Bewusstsein, kein Gefühl, kein Empfinden, kein Denken … besitztr. Erst als Gott dem vom Staub des Erdbodens gebildeten leblosen, also toten Leib Geist und Seele, den Odem des Lebens, einhaucht, beginnt der Leib, der Mensch, zu leben:

„… so dass der Mensch ein lebendes Wesen wurde.“

Das Leben, das Bewusstsein, das Denken, das innere Empfinden … ist also nicht dem vom Staub des Erdbodens geschaffenen Menschen, dem Leib, eigen, sondern Geist und Seele, dem Odem des Lebens, da der Mensch, der Leib, erst durch die Vereinigung mit Geist und Seele, dem Odem des Lebens, zum Leben erweckt wird. Vorher war er ja dem Bibeltext nach leblos, tot.

Wir stellen also anhand der Heiligen Schrift fest, dass beim Ableben nicht der Geist zur Erde zurückkehrt, da er ja nicht vom Erdboden stammt, sondern ausschließlich der Mensch, der Leib. Nach Ps 146,3f geht alsi tatsächlich nicht der Geist zur Erde zurück, sondern der Leib. Der Leib stirbt und kehrt zum Erdboden zurück, während der Geist dem Psalmisten zufolge aus dem Leib, dem Menschen, hinausgeht. Und das kann ja auch nicht anders sein, weil der Geist, anders als der Leib, nicht nur von oben, von Gott, kommt, sondern auch, weil er ausdrücklich „Odem des Lebens“ bezeichnet wird, und nicht „Odem des Todes“. Da der Geist Odem des Lebens ist, und weil er somit Leben ist, kann er nicht sterben, sondern existstiert, da er Leben ist, von seiner Erschaffung an ewig.

Der Leib hat also sein Leben durch den Geist und lebt nur so lange, wie der Geist in ihm ist. Er verliert sein Leben, sobald ihn der Geist, durch den er sein Leben hat, verlassen hat. So also, wie der Leib durch den Geist zum Leben erweckt wurde, so verliert er sein Leben, wenn ihn der Geist wieder verlässt. Der Geist bleibt davon völlig unberührt.

Ps. 146,4 und Pred. 9,5f. sprechen daher ausschließlich vom Tod des Leibes und nicht vom Tod des Geistes, des Odems, der nach dem Tod des Leibes sich außerhalb von ihm befindet und weiterlebt.

 

2. Stirbt die Seele?

Im Anhang ihrer Neue-Welt-Übersetzung der Bibel unter „Biblische Gesprächsthemen“ (40. Tod, B. Zustand des Toten) fasst die Wachturmgesellschaft Ez 18,4, Jes 53,12 und Hi 11,20 wie folgt zusammen:

„Der Mensch, die Seele, stirbt.

Die Übersetzung dieser Bibelverse in der Neue-Welt-Übersetzung lautet daher auf dieser Meinung basierend:

Siehe! Alle Seelen – mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes – mir gehören sie. Die Seele, die sündigt – sie selbst wird sterben.“ (Ez. 18,4)

Aus diesem Grund werde ich ihm (Jesus Christus) einen Anteil geben unter den vielen, und mit den Mächtigen wird er die Beute verteilen dafür, daß er in den Tod seine Seele ausschüttete, und den Übertretern wurde er zugezählt.; und er selbst trug die Sünde vieler, und er ging daran, für die Übertreter vermittelnd einzutreten.“ (Jes. 53,12)

Und die Augen der Bösen sind es, die versagen werden; Und ein Zufluchtsort wird ihnen bestimmt entschwinden, Und ihre Hoffnung wird ein Verscheiden der Seele sein.“ (Hi. 11,20)

Wie die Kurzzusammenfassung zeigt, soll mithilfe dieser so übersetzten Bibelstellen der Tod der menschlichen Seele, die geistig ist, biblisch bewiesen werden. Wie wir im vorhergehenden Text gesehen haben, stirbt nicht die Seele, sondern der Leib, der als „Mensch“ bezeichnet wird. Die geistige Seele bleibt vom Tod unberührt. Deshalb besagen die angegführten Bibelstellen etwas anderes, als das, was die Wachturmgesellschaft und ihre falschen Übersetzungen sagen. Behginnen wir mit Ez 18,4: Den oben zitierten Vers erläuternd heißt es ab Vers 5 bis Vers 13:

“Und wenn jemand gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt, auf den Bergen nicht (Opferfleisch) isst und seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel erhebt und die Frau seines Nächsten nicht unrein macht und sich einer Frau (zur Zeit ihrer Absonderung) nicht naht und niemanden unterdrückt, das Pfand des Schuldners zurückgibt, keinen Raub begeht, sein Brot dem Hungernden gibt und den Nackten mit Kleidung bedeckt, auf Zins nicht gibt und Aufschlag nicht nimmt, seine Hand vom Unrecht zurückhält, rechtes Gericht übt zwischen Mann und Mann, in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen hält, um sie treu zu befolgen: Gerecht ist er. Leben soll er, spricht der Herr der Heerscharen. Zeugte dieser aber einen verbrecherischen Sohn, der Blut vergießt und eines von diesen Dingen tut … er isst z.B. auf den Bergen (Opferleisch), schändet die Frau seines Nächsten, unterdrückt den Armen und Elenden, begeht Räubereien, gibt das Pferd nicht zurück, erhebt sein Antlitz zu den Götzenbildern, vollbringt Abscheuliches, leiht auf Zins und nimmt Zuschlag an – der soll keinesfalls am Leben bleiben. All diese Greuel hat er verübt; sterben muss er; seine Blutschuld lastet auf ihm.“ (Ez. 18,5-13)

Dieser Text macht deutlich, dass Vers 4 nicht vom Tod der Seele spricht, und zwar, (a) weil nur der Ungerechte „sterben muss“ bzw. sterben soll, der die Gräuel verübt, nicht aber der Gerechte, der das Gute tut, und (b) weil der Text zeigt, dass sich die Phrase „sterben muss er“ auf die Todesstrafe bezieht, die Gott für die aufgezählten Gräuel verlangt.

Ein Mensch also, der nach den Geboten und Weisungen Gottes lebt, soll am Leben bleiben, heißt es in Vers 9, während der Mensch, der die Gräuel verübt, sterben soll. Über ihn sollte die Todesstrafe verhängt werden!

In diesem Zusammenhang stellen wir fest, dass die Übersetzung „Die Seele, die sündigt – sie selbst wird sterben“ falsch und irreführend ist. Das Wort „nephesch“ in Ez 18,4 muss daher mit „Person“ übersetzt werden, vor dem Hintergrund, dass (a) nur der Ungerechte sterben soll, nicht der Gerechte, und (b), dass nach der Heiligen Schrift nicht die Seele stirbt, sondern der Leib:

“Fürchtet euch nicht vor denen, die wohl den Leib, nicht aber die Seele töten können.” (Mt. 10,28)

Deshalb muss Ez 18,4 wie folgt übersetzt werden:

Siehe! Alle Personen – mir gehören sie. Wie die Person des Vaters, ebenso die Person des Sohnes – mir gehören sie. Die Person, die sündigt – sie allein soll sterben.“ (Ez. 18,4)

Statt sich bei der Übersetzung dieses Verses an die Bibel und ihren textlichen Zusammenhängen zu orientieren, orientiert sich die Wachturmgesellschaft an ihrer eigenen Lehre, an die sie die Bibel anpasst.

Wenden wir uns nun Jes 53,12 zu, wo es nach der Neue-Welt-Übersetzung heißt, dass der Messias seine Seele in den Tod ausgeschüttet habe. Starb also die Seele Christi mit seinem Tod am Kreuz? Nein, denn vom Apostel Petrus erfahren wir, dass Christus nach seinem Tod am Kreuz dem Geiste nach (nicht dem Leibe nach!) zu den Geistern ins Gefängnis ging und ihnen predigte:

Ist ja auch Christus einmal für unsere Sünden gestorben …, getötet zwar dem Fleische nach, aber lebendig gemacht dem Geiste nach. In diesem (im Geiste) ist er auch hingegangen und hat den Geistern, die im Gefängnisse waren, gepredigt, die einst ungläubig waren, als sie in den Tagen Noes sich auf Gottes Langmut verließen, während die Arche gebaut ward …“ (1 Petr. 3,18-19)

Die Seele Jesu war vom Tod also nicht betroffen. Christus starb dem Text nach zwar dem Fleische nach, also leiblich, aber nicht dem Geiste nach. Somit ist das hebräische Wort „nephesch“ in Jes 53,12 auch nicht so zu übersetzen, wie es die Wachturmgesellschaft nach ihrer eigenen Lehre irreführend tut, nämlich mit „Seele“, sondern mit „Leben“:

“… dafür, dass er sein Leben in den Tod dahingab …”

Christus gab also nicht seine Seele in den Tod, sondern sein menschliches, irdisches, leibliches Leben. Denn es stirbt ja der Mensch, der Leib, nicht Geist und Seele. Sein lebloser, toter Leib befand sich im Grab, während er als Geist sich bei den Geistern im Gefängnis befand, um ihnen zu predigen.

Und was nun Hi 11,20 betrifft, wonach gemäß der Neue-Welt-Übersetzung die Seele verscheidet/stirbt, so handelt es sich hierbei um eine falsche Übersetzung des hebräischen Wortes „mappah“, das nicht „Verscheiden“, sondern „Seufzen“, „Aushauchen“ (zur seelischen Erleichterung) bedeutet:

Aber die Augen der Gottlosen werden matt/verschmachten und die Zuflucht wird ihnen schwinden und ihre Hoffnung wird ein Seufzen/Aushauchen der Seele sein.“ (Hi. 11,20)

Der biblische Text beschreibt eine seelische Bedrückung, bei der die Seele seufzt oder zur Erleichterung aushaucht, aber keineswegs verscheidet.

Fassen wir zusammen:

1.) Ez 18,4 bezeichnet nicht den Tod der Seele, sondern die Todesstrafe, die eine Person wegen ihrer schweren Sünden erleiden soll. Davon sind die Gerechten dem Text nach ausgeschlossen!

2.) Jes. 53,12 bezeichnet nicht den Tod der Seele Christi, sondern die Hingabe seines menschlichen Lebens!

3.) Nach Hi. 11,20 verscheidet die Seele nicht, sondern sie seufzt oder haucht aus (zur Erleichterung).

 

3. Tote leben in der geistigen Welt

Da also Geist und Seele des Menschen vom Tod unberührt sind, sehen wir nach dem ersten Buch Samuel den Propheten Samuel nach dem Tod seines Leibes am Leben. Es wird berichtet, wie König Saul eine Totenbeschwörerin aufsucht, um vom abgeschiedenen Propheten Samuel Auskunft über persönliche Angelegenheiten zu bekommen:

Samuel war tot … Sie kommen nachts zu der Frau, und er (Saul) sprach: ‚Wahrsage mir durch einen Totengeist und führe mir den herbei, den ich dir bezeichnen werde!‘ … ‚Wen soll ich dir herbeirufen?‘ Er antwortete: ‚Hole mir Samuel herauf!‘ … ‚…was  siehst du denn?‘ Die Frau sprach zu Saul: ‚Ein gottähnliches Wesen sehe ich aus der Erde aufsteigen.‘ Er fragte sie: ‚Wie  sieht er aus?‘  Sie sagte: ‚Ein  alter Mann  steigt empor …“ Nun erkannte Saul, dass es  Samuel  war …“ (1 Sam. 28,3-14)

Die Ganztod-Vertreter behaupten, dass die Totenbeschwörerin nicht, wie es in der Bibel steht, den Propheten Samuel heraufgeholt habe, denn der sei ja tot, sondern einen Dämon in Samuels Gestalt. Doch das sagt weder der biblische Text, wie wir lesen, noch eine andere Bibelstelle. Man denkt sich das einfach so auf der Basis der eigenen Ganztodlehre.

Wir lesen in dem Bibeltext, dass der von Gott inspirierte Schreiber, der 1 Sam 28,3-14 schrieb, selbst bezeugt, dass es sich bei jenem Geist um Samuel gehandelt hat, denn er schreibt ja nicht: der Dämon/böse Geist in der Gestalt Samuels sprach zu Saul“, „der Dämon/böse Geist in der Gestalt Samuels entgegnete“, „sogleich fiel Saul seiner ganzen Länge nach zu Boden und geriet in große Angst wegen der Worte des Dämons/bösen Geistes in der Gestalt Samuels“, sondern:

Samuel sprach zu Saul“ (1 Sam. 28,15)

Samuel entgegnete“ (1 Sam. 28,16)

Sogleich fiel Saul … und geriet in große Angst wegen der Worte Samuels.“ (1 Sam. 28,20)

Der von Gott inspirierte Schreiber selbst sagt also, dass es sich bei jenem Geist um Samuel und nicht um einen Dämon oder bösen Geist in Samuels Gestalt gehandelt hat. Als von Gott inspiriert wird er es wohl besser gewusst haben, als die Ganztodlehrer. Kurzum: Der Totenbeschwörerin erschien Samuel als Geist! Samuel lebt also!

Um unvollständigen Alten Testament, das die Protestanten verwenden, ist die Stelle 1 Sam 28 der einzige konkrete biblische Nachweis für das Weiterleben von Geist und Seele nach dem Ableben des Leibes. Im vollständigen Alten Testament (Septuaginta), das von Jesus und seinen Aposteln verwendet wurde, findet sich noch ein weiterer Nachweis:

„… Auch erzählte er ihnen einen überaus glaubwürdigen Traum, der alle sehr erfreute: Er hatte folgendes gesehen: Ihm war der frühere Hohenpriester Onias erschienen, ein edler und gerechter Mann, bescheiden im Umgang, von gütigem Wesen und besonnen im Reden, von Kindheit an in allem aufs Gute bedacht; dieser Hohenpriester breitete seine Hände aus und betete für das ganze jüdische Volk. In gleicher Haltung erschien sodann ein Mann mit grauem Haar, von herrlicher Gestalt; der Glanz einer wunderbaren, überwältigenden Hoheit ging von ihm aus. Onias begann zu reden und sprach: Das ist der Freund seiner Brüder, der viel für das Volk und die heilige Stadt betet: Jeremias, der Prophet Gottes. Dann streckte Jeremias die rechte Hand aus und übergab ihm ein goldenes Schwert; dabei sprach er zu Judas Makkabäus: „Nimm das heilige Schwert, das Gott dir schenkt. Mit ihm wirst du die Feinde schlagen.“ (2 Makk 15,11-16)

Diesem biblischen Zeugnis nach erschienen dem Judas Makkabäus im Traum der abgeschiedene Hohenpriester Onias und der Prophet Jeremias, wie dem hl. Josef der Engel des Herrn nach Mt 1,20. Es heißt ausdrücklich, dass sie es waren, und nicht Dämonen in ihrer Gestalt; und sie redeten sogar zu Judas, wie der Engel des Herrn nach Mt 1,20 zum hl. Josef. Das waren also keine normalen, abstrakten Träume, sondern Realträume, in denen sich reale Personen real mitteilten.

Auch im Neuen Testament existieren einige Stellen, die aufzeigen, dass man nach dem Ableben weiterlebt. Betrachten wir einmal das Ereignis, das Jesus Christus und drei seiner Apostel erlebt haben. Wir wissen aus der Heiligen Schrift, dass der Prophet Moses tot ist. Und doch wird in den drei synoptischen Evangelien berichtet, dass er lebt:

Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, das waren Moses und Elias. Die erschienen in Herrlichkeit und redeten von seinem Ausgang, den er in Jerusalem erfüllen sollte.“ (Lk. 9,30-31)

Es wird ausdrücklich gesagt, dass die Propheten Moses und Elias dem Herrn Jesus Christus in Herrlichkeit, in Licht, erschienen und mit ihm redeten. Anders als über Moses berichtet die Heilige Schrift an keiner Stelle vom Tod des Propheten Elias, sondern von seiner leiblichen Himmelfahrt: 1 Kön 2. Über Moses wird in 5 Mo 35 und Jud 9 berichtet, dass er starb.

Da nun der „tote“ Moses dem Herrn in Herrlichkeit lebendig erschien, kommen die bezeichneten Irrlehrerer auch an dieser Stelle gewaltig ins Straucheln. Um das Problem, in das die Bibel sie hineinführt, zu umgehen, haben sie sich auch hier einen besonderen Trick ausgedacht: Sie behaupten, dass das griechische Wort „optomai“, das hier mit „erschienen“ übersetzt ist, „etwas im Verstand sehen“ bedeute. Zudem würde in der Parallelstelle Mt 17,9 mitgeteilt, dass es sich dabei um „horama“, um ein „Gesicht“, um eine „Vision“, gehandelt habe, die dem Herrn und seinen Jüngern zuteil geworden sei. Der Herr und seine drei Jünger Petrus, Jakobus und Johannes hätten daher keine Realerschenung vor sich gehabt, sondern eine Vision, in der sie Moses und Elias unwirklich gesehen hätten.

Die Wahrheit ist, dass „optomai“ in der Bibel für die Bezeichnung realer Erscheinungen verwendet wird, also für Erscheinungen, die man mit den physischen Augen real sieht, was auch das griechische Wort in Wahrheit auch aussagt: etwas optisch sehen. So verwendet z.B. Lukas in der Apostelgeschichte dieses Wort für die Erscheinung des auferstandenen Herrn (Apg 13,31):

“Eine Reihe von Tagen erschien (optomai) er denen, die mit ihm von Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren. Sie sind jetzt seine Zeugen vor dem Volk.”

Ebenso verwendet er dasselbe Wort für die reale Engelerscheinung beim Priester Zacharias (Lk 1,11-20), ebenso in Lk 22,43, wonach ein Engel Jesus erscheint und ihn stärkt:

“Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.”

Das Wort „horama“, das Apostel Matthäus verwendet, bedeutet nicht, wie jene Irrlehrer behaupten, „Vision“ oder „Gesicht“, sondern „Erscheinung“, „Anblick“, „Gesehenes“, „Erlebtes“. Auch dieses Wort kommt im Neuen Testament mehrmals vor, z.B. in Apg 10,3, wo es zur Bezeichnung einer realen Erscheinung verwendet wird:

“… sah in einer Erscheinung um die 9. Stunde des Tages deutlich einen Engel Gottes zu sich hereinkommen, der zu ihm sprach: ‘Kornelius!”

Hier wird also eine reale Engelerscheinung als „horama“ bezeichnet, wobei der Engel den Namen „Kornelius“ ausruft. Genau so werden „optomai“ und „horama“ zur Bezeichnung der Erscheinung der Propheten Moses und Elias verwendet. Dass es sich dabei wirklich um eine reale Erscheinung der beiden Propheten gehandelt hat, wird noch durch die biblische Information belegt, dass sie mit Jesus redeten:

Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, das waren Moses und Elias. Die erschienen in Herrlichkeit und redeten von seinem Ausgang, den er in Jerusalem erfüllen sollte.“ (Lk. 9,30-31)

Moses und Elias redeten also mit Jesus, was ja nur möglich ist, wenn sie ihm real gegenüberstanden. So steht es in der Bibel, die man auch mit ausgeklügelten Betrügereien nicht aushebeln kann. Es benötigt eine gewaltige Portion protestantische Dreistigkeit, um das Zeugnis der Heiligen Schrift zu leugnen, es zu verdrehen und zu verfälschen und aus einer realen Erscheinung ein Hirngespinst zu machen, bei dem Jesus mit zwei Phantom-Gestalten geredet hätte, und diese mit ihm. Nein, Jesus und seine drei Apostel litten gewiss nicht unter einer Halluzination oder einer Psychose, sondern waren klar bei Verstand, die Apostel, als sie Jesus mit Moses und Elias reden sahen, und Jesus, als er mit Moses und Elias redete!

Alsdann gibt es noch die “Geschichte”, die Jesus den Juden erzählte:

Es war einmal ein reicher Mann; der kleidete sich in Purpur und feine Leinwand und hielt alle Tage glänzende Gelage. Ein Armer aber mit Namen Lazarus lag voller Geschwüre vor seiner Tür. Gern hätte er sich mit den Abfällen vom Tisch des Reichen gesättigt, aber niemand gab sie ihm. Sogar die Hunde kamen und leckten an seinen Geschwüren. Da starb der Arme und wurde von den Engeln in den Schoß Abrahams getragen. Aber auch der Reiche starb und wurde begraben. Als er in der Unterwelt, von Qualen gepeinigt, seine Augen erhob, sah er von fern Abraham und Lazarus auf seinem Schoß. Da rief er: ‚Vater Abraham! Erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er eine Fingerspitze ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide große Qual in dieser Feuersglut.‘ Doch Abraham sagte zu ihm: ‚Bedenke, Kind, daß du dein Gutes in deinem Leben empfangen hast, Lazarus gleichermaßen das Schlechte. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest Qualen. Zu alledem befindet sich zwischen uns und euch eine weite Kluft, so daß keiner von hier zu euch hinübergehen und keiner von dort herüberkommen kann, auch wenn er wollte.‘ Jener fuhr fort: ‚Dann bitte ich dich, Vater, sende ihn in mein Vaterhaus. Ich habe ja noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.‘ Abraham entgegnete: ‚Sie haben Moses und die Propheten; auf die sollen sie hören!‘ ‚Nein, Vater Abraham!‘, erwiderte jener, ‚wenn aber einer von den Toten zu ihnen kommt, dann werden sie sich bekehren.‘ Doch er entgegnete ihm: ‚Wenn sie nicht auf Mose und die Propheten hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht!’“ (Lk. 16,19-31)

Anhand dieses Gleichnisses sehen wir, dass man nach dem Verscheiden in der geistigen Welt weiterlebt. Da das nicht in das Konzept der genannten Protestanten passt, reden diese sich auch diesmal heraus, indem sie sagen, es handelte sich bei der „Geschichte“ um kein reales Geschehen, das ein Leben nach dem Tod bezeugen würde, sondern nur um ein Gleichnis, bei dem Christus die falsche Vorstellung der Pharisäer und Schriftgelehrten aufgreift, um ihnen auf dieser Basis besser ihre Schlechtigkeit als Reiche und Vornehme vor Augen zu führen.

Natürlich ist auch diese Erklärung nicht biblisch, weil die Bibel an keiner einzigen Stelle sagt, dass der Herr hier eine falsche menschliche Vorstellung, eine Irrlehre, aufgegriffen hätte, um auf ihrer Basis eine Wahrheit zu lehren. Diese Erklärng ist also ein protestantisches Phantasieprodukt, dass für den Christen keine Relevanz hat. Jesus sagte:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben …“ (Joh. 14,6)

Da Jesus der Weg, den man gehen soll, und die Wahrheit ist, so hat er keinerlei falsche Vorstellungen und Irrlehren benutzt, um auf ihrer Basis, auf Basis von Lügen, Wahrheiten zu verkünden. Jesu Worte „Ich bin der Weg und die Wahrheit“ besagen, dass alle seine Worte richtig, wegweisend und Wahrheit sind, und somit auch seine Worte, die in seinem Gleichnis das Weiterleben der Seele nach dem Ableben bezeugen. Und ich glaube sogar, dass Jesus den armen Lazarus und den Reichen nichteinmal als Gleichnis-Figuren erfunden hat, sondern sie aus dem realen Leben entnommen hat.

Da also Jesus Christus der Weg und die Wahrheit ist, so hat er nie Irrlehren benutzt; und da er keine Irrlehren benutzt hat, so enthält auch sein Gleichnis keine Irrlehren. Es sind nur besagte Protestanten, die die Bibel missbrauchen, verdrehen und fälschen, um ahnungslose Menschen zu verführen und sie für ihre Sekte einzufangen und dem Teufel auszuliefern, dem sie dienen.

Ich fasse kurz zusammen:

1.) Jener Totenbeschwörerin erschien Samuel, der gemäß der Bibel längst “tot” war und zu Saul redete.

2.) Dem Judas Makkabäus erschien im Traum der verstorbene Priester Onias und der verstorbene Prophet Jeremias, die, wie im Traum der Engel zu Josef, zu ihm redeten.

3.) Dem Herrn erschien der längst verstorbene Prophet Moses und redete mit ihm.

4.) In seinem Gleichnis lehrt der Herr, dass man, wie Lazarus und der Reiche, unmittelbar nach dem Ableben des Leibes weiterlebt.

Tot, so die Bibel, ist nur der Leib; als Geist und Seele lebt man jedoch in der geistigen Welt weiter. Um das zu verdeutlichen, verweise ich auf den Apostel Paulus, der zwischen dem inneren und dem äußeren Menschen unterscheidet:

Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so wird doch der innere Mensch Tag für Tag erneuert.“ (2 Kor. 4,16)

Der äußere Mensch, der aufgerieben wird, ist der Bezeichnung nach der sichtbare, der fleischliche, jener, den Gott nach 1 Mo. 2,7 “aus Staub vom Erdboden” geschaffen hat, der menschliche Leib. Der innere Mensch, der Tag für Tag erneuert wird, ist der innere, der unsichtbare, der geistige, unser Ich:

denn was sichtbar ist, ist zeitlich/vergänglich; was aber unsichtbar ist, ist ewig.“ (2 Kor. 4,18)

Das Sichtbare, das materiell ist, ist zeitlich, vergänglich, und das ist der “äußere Mensch”, der für das Auge sichtbar ist, der Leib. Der “innere Mensch”, der geistige, ist ewig, weil er nicht materiell und somit nicht sichtbar ist. Der “innere Mensch”, der geistige und unsichtbare, bleibt also ewig bestehen, und somit auch sein unsichtbares Leben und Bewusstsein, das ebenso geistig ist. Deshalb konnte sowohl der verstorbene Prophet Samuel zu Saul, als auch der verstorbene Priester Onias und der verstorbene Prophet Jeremias zu Judas Makkabäus im Traum, als auch der längst verstorbene Prophet Moses mit Jesus Christus reden, während ihr äußerer Mensch, ihr Leib, tot im Grabe lag.

Gehen wir weiter im Neuen Testament: Der Verfasser des Hebräerbriefes berichtet im 11. Kapitel über die Heiligen und Märtyrer und erklärt darauf folgend:

“So lasst denn auch uns, von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben, abwerfen alle hemmende Last …” (Hebr. 12,1)

Die “Wolke von Zeugen”, von denen der Schreiber hier spricht, sind die soeben aufgezählten Heiligen und Märtyrer im 11. Kapitel, von denen er im Heiligen Geist sagt, dass sie uns Christen als Zeugenwolke umgeben. Sie sind um uns herum, sagt er, und nicht tot im Grabe. Tot im Grabe ist nur ihr äußerer Mensch, der aus Staub vom Erdboden Gemachte, der Leib. Sie selbst aber leben!

Gehen wir weiter: Der Apostelfürst Petrus schreibt:

“Denn auch Christus starb einmal für die Sünden …, nach dem Fleische zwar zu Tode gebracht, dem Geiste nach aber lebendig gemacht.” (1 Petr. 3,18)

Hier vernehmen wir das genaue Gegenteil von dem, was jene protestantischen Irrlehrer sagen, dass nämlich Christus nach seinem Ableben gänzlich tot gewesen sei, bis er von den Toten auferstanden war. Der Apostel Petrus aber sagt, dass er dem Fleische nach starb, aber dem Geiste nach lebte. Sein äußerer Mensch, der Leib, lag tot im Grabe, während sein innerer, geistiger Mensch weiterlebte. Gleich nach dieser Stelle erklärt der hl. Petrus:

“Im Geiste ging er auch hin zu den Geistern im Gefängnis und predigte ihnen, die einst nicht gehorchen wollten, als in den Tagen Noahs Gottes Langmut zuwartete und die Arche gebaut wurde …” (1 Petr. 3,19f.)

Bei diesen Geistern, zu denen der Herr nach seinem Ableben ins Gefängnis ging, handelte es sich dem Text nach um jene, von denen das erste Buch Mose berichtet, die Menschen, die immer schlechter wurden, bis sie schließlich von der Sintflut hinweggerafft wurden. Seither lebten sie als Geister im Gefängnis in der geistigen Welt, bis ihnen Christus nach seinem Ableben dort predigte, und zwar das Evangelium:

“Denn deshalb wurde auch Toten das Evangelium verkündet …” (1 Petr. 4,6)

Und das ging nur, weil sie nicht tot waren, sondern lebten, und zwar im Gefängnis der geistigen Welt, während ihre Leiber tot in der Erde lagen.

Des Weiteren verweise ich auf Offb. 6,9-11:

“Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingemordet waren um des Zeugnisses willen, an dem sie festhielten. Sie riefen mit lauter Stimme: ‘Wie lange noch, Herr, du Heiliger, du Wahrhafter, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an den Bewohnern der Erde?’ Da wurde einem jeden von ihnen ein weißes Kleid gegeben, und es wurde ihnen gesagt, sie sollten sich gedulden noch eine kurze Zeit, bis vollzählig geworden seien ihre Mitknechte und Brüder, die noch den Tod zu erleiden hätten wie sie.”

Hier wird der Märtyrertod von Christen gezeigt, über die es ausdrücklich heißt, dass ihre Seelen lebend “unter dem Altar” sind (während ihre Leiber infolge ihres Märtyrertodes tot sind). Diese Märtyrer-Seelen befinden sich hier allerdings noch nicht im Himmel, weil ihnen erst noch weiße Kleider für den Himmel gegeben werden, die sie sich durch ihren Märtyrertod verdient haben. Sie werden hier also für den Eintritt in den Himmel bereitet.

Dass diese Seelen leben, zeigt sich daran, dass ihnen diese weißen Kleider gegeben werden, und dass sie “mit lauter Stimme” zu Gott rufen und zu ihnen auch gesprochen wird, sie dies mit ihrem Gehör vernehmen.

Beachten wir auch Jud. 7:

“Wie Sodom und Gomorra samt den um sie liegenden Städten, die in gleicher Weise wie diese außerordentlich gehurt haben und hinter andersartigem Fleisch hergingen, als Beispiel vor uns liegen, indem sie die gerechte Strafe ewigen Feuers erleiden.”

Hier wird uns mitgeteilt, dass die Sodomiter, Gomorriter und die Einwohner der umliegenden Städte für ihre im Text bezeichneten Todsünden schon vor der Auferstehung der Toten die “Strafe ewigen Feuers erleiden” (nicht: erleiden werden), was bedeutet, dass sie sich seit der Vernichtung ihrer Städte in der geistigen Welt in der Hölle befinden.

Das Weiterleben nach dem Tod ist also biblische Lehre, die niemand erschüttern kann, auch Protestanten mit ihren Bibelfälschungen und Philosophien nicht, mit denen sie Unwissende verführen wollen, um sie in ihre Sekten zu bekommen. Denn nicht alles, was auf den ersten Blick biblisch erscheint, ist auch biblisch!

 

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