Die Praxis der Zeugen Jehovas unter der Lupe

Die Praxis der Zeugen Jehovas unter Lupe

1. Der Gebrauch des Namens „Jehova“

Im Zentrum der Verkündigung steht bei den Zeugen Jehovas, anders als einst bei den Aposteln, nicht die Rettung durch den Namen “Jesus Christus”, sondern durch den im Mittelalter von Mönchen erfundenen Namen “Jehova”, den sie ununterbrochen anstelle des Namens “Jesus Christus” gebrauchen. Das versteht sich von daher, dass die Wachtturmgesellschaft der Zeugen Jehovas Jesus Christus nur als Vorbild propagiert, der für sie keinerlei Erlöserqualitäten besitzt:

“Wir kommen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen mit Hunderten von Sprachen. Doch uns verbinden gemeinsame Ziele: Vor allem möchten wir Jehova ehren — den Gott, der alles gemacht hat und der sich der Menschheit in der Bibel vorstellt. Wir versuchen auch, uns im Alltagsleben so gut wie möglich an Jesus Christus zu orientieren.” (https://www.jw.org/de)

Punkt. Und das war’s! – Die Wachtturmgesellschaft stellt also einen Gott Jehova in das Zentrum ihrer Verkündigung, und verdrängt auf diese Weise und geschickt Christus, den Retter, und macht ihn nur zu einem bloßen Vorbild für das Alltagsleben. Durch den Apostel Petrus lehrt Gott hingegen:

“Und in keinem anderen Namen [Jesus Christus] ist das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der gegeben wäre unter den Menschen, dass wir in ihm sollten gerettet werden.” (Apg. 4,12)

Beachten wir auch Apg. 9,15, wonach Jesus Christus über Paulus sagte:

“Geh hin, denn ein auserwähltes Werkzeug ist er mir, um meinen Namen vor Völker und Könige zu tragen und vor die Söhne Israels …”

Und die Juden selbst bezeugten über Paulus:

“Ist das nicht jener, der in Jerusalem alle, die diesen Namen (Jesus Christus) anrufen, ausrotten wollte …?” (Apg. 9,21)

Nicht also der von der Wachtturmgesellschaft verkündete Name “Jehova” soll von den Christen gebraucht werden, sondern der Name “Jesus Christus”! Nicht der Name “Jehova” steht dem Neuem Testament zufolge im Zentrum der Verkündigung, sondern der Name “Jesus Christus”! Denn nicht im Namen “Jehova” ist Heil und Rettung, sondern im Namen “Jesus Christus”, im Namen des Retters! Weil also nur im Namen “Jesus Christus” Heil und Rettung ist, und nicht im Namen “Jehova”, sehen wir weder Christus noch die Schreiber der neutestamentlichen Schriften den Namen “Jehova” verwenden. Im gesamten in Griechisch geschriebenen Neuen Testament kommt der Name “Jehova” daher nicht ein einziges Mal vor, auch in den Zitaten aus dem Alten Testament nicht, wo in der hebräischen Fassung der Gottesname JHWH (Jahwe) vorkommt. Anstelle dieses Gottesnamens verwenden Jesus Christus und die neutestamentlichen Schreiber die Bezeichnung “Herr” und “Gott”. Beispiel: In 5 Mo. 6,5 heißt es im hebräischen Text des Alten Testaments.

“Du sollst Jahwe, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und mit all deiner Kraft.”

Doch Jesus mied den Gottesnamen “Jahwe”, indem er diese Stelle wie folgt zitiert:

“Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele und deinem ganzen Denken.” (Mt. 22,37)

Anstelle des Gottesnamens gebraucht der Messias also den Gottestitel “Herr”. Ein anderes Beispiel: In Jes. 8,18 heißt es im hebräischen Text:

“Siehe, ich und die Kinder, die Jahwe mir gegeben hat …”

Der Apostel Paulus aber meidet, wie der Herr Jesus Christus, den Gottesnamen, und zitiert die Jesaja-Stelle wie folgt:

“Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir gegeben hat”. (Hebr. 2,13)

Anstelle von “Jahwe” schreibt Paulus “Gott”. So geht das durch das ganze Neue Testament hindurch, womit Gott bezeugt, dass sein Name “Jahwe” von Jesus Christus und von seinen Aposteln und den übrigen ersten Christen nie gebraucht wurde. Damit enthüllt uns Gott, dass die Zeugen Jehovas niemals seine Organisation sind. Um das zu vertuschen, fälscht die Wachtturmgeselschaft das Neue Testament, Gottes Wort, indem sie in dieses den darin nicht vorkommenden Namen “Jehova” einfügt, auch in die oben zitierten Stellen Mt. 22,37 und Hebr. 2,13. Anstelle von “kurion”/”den Herrn” in Mt. 22,37 und anderen Stellen und anstelle von “theos”/”Gott” in Hebr. 2,13 fügt sie einfach “Jehova” ein.

2. Der von Haus-zu-Haus-Predigtdienst

Die Zeugen Jehovas sind stolz darauf, dass sie die einzigen wären, die weltweit nach den Vorgaben der Bibel das Evangelium predigen würden. Dies sei ein wesentlicher Indikator dafür, dass sie die einzige von Gott hervorgebrachte Gruppe seien, durch die man das Heil fände. Sie argumentieren:

Jesus gab seinen Nachfolgern den Auftrag: ‚Macht Jünger aus Menschen aller Nationen‘ (Matthäus 28:19,20). Als Jesus seine Jünger aussandte, wies er sie an, die Menschen bei sich zu Hause aufzusuchen (Matthäus 10:7, 11-13). Nach Jesu Tod gaben die Urchristen ihre Botschaft ‚in aller Öffentlichkeit von Haus zu Haus‘ weiter (Apostelgeschichte 5:42; 20:20, sigge; vgl. Neue Genfer Übersetzung Fn.). Wir folgen diesem urchristlichen Modell, denn nach unserer Erfahrung hat es sich hervorragend bewährt, um Menschen zu erreichen.“

Ist das wirklich so? Wies Christus seine Jünger tatsächlich an, „die Menschen bei sich zu Hause aufzusuchen“? Haben die Urchristen tatsächlich „von Haus zu Haus“ gepredigt? Folgen die Zeugen Jehovas wirklich dem „urchristlichen Modell“? Schauen wir, was die Bibel sagt:

Hat Jesus seine Apostel beauftragt, von Haus zu Haus zu gehen?

Vor seinem Tod erteilte Jesus seinen Aposteln einen Missionsauftrag. Von diesem berichten Mt. 10:1-14, Mk. 6:7-13 und Lk. 9:1-6. Auf Mt. 10:7.11-13 verweisen die Zeugen Jehovas in ihrem von mir oben zitierten Text. Jedoch in keinem dieser Berichte gibt Jesus ihnen den Auftrag, von Haus zu Haus zu gehen, um dort zu predigen. Er sagte zu ihnen:

In welche Stadt und welches Dorf ihr auch kommt, so ergründet, wer darin würdig ist, und bleibt dort, bis ihr weiterzieht. Tretet ihr aber in ein Haus ein, so sagt ihm den Gruß! …“ (Mt. 10,11-13)

Christus trug seinen Aposteln also nicht auf, von Haus zu Haus zu gehen, sondern er trug ihnen auf, im Vorfeld zu ergründen, wer in einem Ort würdig ist, daheim besucht zu werden. Sie sollten es also so machen, wie er selbst es gemacht hat. Zwei Beispiele, die das aufzeigen und verdeutlichen:

Als Jesus von dort weiterzog, gewahrte er einen Mann namens Matthäus am Zollamt sitzen und sagte zu ihm: ‚Folge mir nach!‘ Da stand er auf und folgte ihm nach. Als er in dessen Haus zu Tische lag, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder …“ (Mt. 9,9-10)

Er ging nach Jericho hinein und wollte hindurchziehen. Und siehe, ein Mann, Zachäus mit Namen, ein reicher Oberzöllner, suchte Jesus von Angesicht zu sehen; doch bei der Volksmenge konnte er es nicht, denn er war klein von Gestalt. Da lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen, denn da sollte er vorbeikommen. Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sprach zu ihm: ‚Zachäus, steige schnell herab, denn heute muss ich in deinem Hause bleiben.‘“ (Lk. 19,1-5)

So sollten es nach Mt. 10,11-13 also auch die Apostel tun, und nicht von Haus zu Haus zu gehen und die Leute stören und belästigen.

Hat Jesus die Siebzig beauftragt, von Haus zu Haus zu gehen?

Über die Aussendung der siebzig Jünger durch den Herrn berichtet nur der Evangelist Lukas, und zwar in Kapitel 10,1-12 seines Evangeliums. Gemäß diesem Bericht trug ihnen Jesus auf:

In welches Haus ihr auch einkehrt, da sagt zuerst: ‚Friede sei diesem Haus!‘ Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls aber wird er auf euch zurückkehren. Bleibt in demselben Haus, esst und trinkt, was es bei ihnen gibt; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Geht nicht von einem Haus in ein anderes Haus weiter!“ (Lk. 10,5-7)

Christus untersagt seinen siebzig Jüngern also ausdrücklich, von Haus zu Haus zu gehen, also das zu tun, was die Zeugen Jehovas tun. Die Wachtturmgesellschaft der Zeugen Jehovas weiß das nun, weshalb sie Jesu Worte wie folgt fälschen muss, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen:

Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.“

Zunächst einmal sehr befremdlich, dass Jesus Christus, der Herr, befürchtet haben soll, dass seine Jünger während ihres Predigtdienstes hätten ständig in immer neue Häuser umziehen können, um dort zu wohnen, weshalb er ihnen das untersagt hätte. Dem griechischen Text nach sagte Jesus zu ihnen:

“me metaibainete ex oikias eis oikian” => „Geht nicht von einem Haus in ein anderes weiter.“

Das griechische Wort “metaibainete” bedeutet nämlich nicht “umziehen”, sondern “weitergehen”, “übergehen”.  

Haben die Apostel nach Pfingsten von Haus zu Haus gepredigt?

Im Zitat anfangs sagen die Zeugen Jehovas: „Nach Jesu Tod gaben die Urchristen ihre Botschaft ‚in aller Öffentlichkeit von Haus zu Haus‘ weiter“, und verweisen dabei auf Apg. 5,42 und 20,20 nach der Neuen Genfer Übersetzung, und erklären dann weiter: „Wir folgen diesem urchristlichen Modell, denn nach unserer Erfahrung hat es sich hervorragend bewährt, um Menschen zu erreichen.“ – Also das zu tun, was Jesus Christus nach Lk. 10,7 untersagt hat: „Geht nicht von einem Haus in ein anderes Haus weiter!“ Somit stellt sich heraus, dass Apg. 5,42 und 20,20 in dieser “Übersetzung”, die auch die Neue Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas enthält, dem Befehl Christi in Lk. 10,7 widerspricht. Die Urchristen hätten demnach das getan, was Christus untersagt hat! Waren sie also ungehorsam gegenüber Christus? – Selbstverständlich nicht, (a) weil ihnen so etwas nie eingefallen wäre, und (b) weil die Übersetzung nach dem griechischen Text anders lautet:

Sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und in Häusern zu lehren …“ (Apg. 5,42)

mit nichts, was förderlich ist, habe ich (Paulus) zurückgehalten, sondern es euch kundgetan und öffentlich und im Hause gelehrt“ (Apg. 20,20)

Denn „en to hiero kai kat oikon“ bedeutet „im Tempel und in Häusern“ (Apg. 5,42), und „demosia kai kat oikos“ „öffentlich und im Hause (Singular)“. Davon, dass die Urchristen von Haus zu Haus gegangen wären, um zu predigen, steht dort nichts. Dieses hat die Wachtturmgesellschaft der Zeugen Jehovas erfunden und es dann Gottes Wort untergejubelt, um ihre Gläubigen und andere Menschen zu täuschen und irrezuführen. Um vorzutäuschen, dass ihre Hände rein seien, verweist sie statt auf ihre eigene gefälschte “Übersetzung” auf die falsche Genfer “Übersetzung”, die mit ihrer eigenen gefälschten “Übersetzung” identisch ist. So kann man es natürlich auch machen!

Die Missionare unter den Urchristen gingen also nicht von Haus zu Haus, um dort zu lehren, zu predigen und zu verkünden, sondern agierten so, wie oben unter „Hat Jesus seine Apostel beauftragt, von Haus zu Haus zu gehen?“ aufgezeigt. Die Missionare gingen in die Häuser derer, die sie bei ihrer missionarischen Tätigkeit gerade kennengelernt hatten, und welche ihre Herzen ihren Worten öffneten. Ein Beispiel:

“Auch eine Frau namens Lydia hörte zu (wie Paulus öffentlich predigte) … ihr tat der Herr das Herz auf, auf die von Paulus gesprochenen Worte zu achten. Als nun sie und ihr Haus getauft waren, sprach sie zu uns und sagte: ‘wenn ich nach eurer Beurteilung an den Herrn gläubig geworden bin, so kommt in mein Haus und bleibt dort!” (Apg. 16,14f.)

So wurde das also gehandhabt, ganz gemäß der Anordnung Christi: „In welche Stadt und welches Dorf ihr auch kommt, so ergründet, wer darin würdig ist, und bleibt dort, bis ihr weiterzieht. Tretet ihr aber in ein Haus ein, so sagt ihm den Gruß! …“ (Mt. 10,11-13)

Man sieht also, dass die Wachturmgesellschaft selbst irgendwelche Lehren wie das „Von-Haus-zu-Haus-gehen“ erfindet und Worte Jesu und der Bibel fälscht, um auf diese Weise ihren eigenen Lehren eine Daseinsberechtigung zu verleihen.

3. Müssen alle Christen predigen

„Der Wachturm“ der Zeugen Jehovas vom 01.03.1963, S. 146, Abs. 39 erklärt:

… die ersten Christen waren alle Prediger … Demnach müßte auch heute jeder Christ ein Prediger … sein …“

Dasselbe lehrt die Wachturmgesellschaft heute noch, nur liegen mir keine neueren „Wachtürme“ zum Zitieren vor. Die Wachturmgesellschaft lehrt also, dass „die ersten Christen .. alle Prediger“ gewesen wären, weshalb „auch heute jeder Christ ein Prediger … sein“ müsse. Um dies scheinbar zu belegen, verweist die Wachtturmgesellschaft auf den Missionsbefehl Christi und auf Apg. 8,3-4 und 11,19:

“Geht darum hin und macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie tauft … und sie lehrt, alles zu halten, was ich euch aufgetragen habe.” (Mt. 28,19f.)

“Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium allen (menschlichen) Geschöpfen!” (Mk. 16,15)

“… und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an die Grenzen der Erde.” (Apg. 1,8)

“Saulus aber misshandelte die Gemeinde, drang in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen weg und lieferte sie ins Gefängnis. Die aber versprengt wurden, zogen durchs Land und verkündeten das Wort.” (Apg. 8,3-4)

“Jene nun, die infolge der mit Stephanus ausgebrochenen Bedrängnis versprengt wurden, kamen auf ihren Wegen bis nach Phönizien und Cypern und Antiochien, wobei sie nur den Juden das Wort verkündeten.” (Apg. 11,19)

Beweisen diese Stellen also, dass „die ersten Christen .. alle Prediger“ waren, und dass deshalb „auch heute jeder Christ ein Prediger … sein“ müsse? Die Antwort auf diese Frage geben uns diese von den Zeugen Jehovas angegebenen Bibelstellen selbst:

1.) Im Missionsauftrag spricht Christus nicht zu allen seinen Jüngern, sondern ausschließlich zu seinen Aposteln. Dass Christus auch alle seine übrigen Jünger gemeint habe, geht aus dieser Stelle nicht hervor.

2.) Aus Apg. 8,3-4 und 11,19 wird, wie man sehen kann, deutlich, dass die dort bezeugte Missionierung eine Folge der Zerstreuung durch Verfolgungen war, dass sie ungeplant und zeitlich begrenzt war. Doch weder vor noch nach dieser Verfolgung haben alle Christen gepredigt.

Es gibt also keinen biblischen Beleg dafür, dass zur Zeit der Apostel alle Christen gepredigt hätten. Und tatsächlich gibt es nicht nur keinen biblischen Beleg für diese Praxis, sondern die Bibel zeigt ausdrücklich, dass zur Zeit der Apostel nicht alle Christen Prediger bzw. Missionare waren, wenn es im dritten Johannesbrief heißt:

Geliebter, du handelst getreu in dem, was du an den Brüdern und gerade an den fremden tust. … du wirst recht tun, wenn du ihnen das Geleit gibst, wie es sich vor Gott gebührt. Denn um seines Namens willen zogen sie aus, ohne von den Heiden etwas anzunehmen. Wir müssen uns daher solcher Männer annehmen …“

Die Rede ist von Missionaren/Predigern, die auszogen, um Menschen zum Glauben zu führen. Die Heiden als Zielgruppe werden ausdrücklich genannt. Aus diesen Worten geht hervor, dass zur Zeit der Apostel nicht alle Christen missionierten und predigten, sondern nur gewisse Christen, und unter diesen gewissen Christen nur Männer, nicht auch Frauen, da die übrigen Christen, die nicht missionierten/predigten, jene, die es getan haben, unterstützen sollten. Das korrespondiert mit den Worten des hl. Apostels Paulus:

“Hat einer Prophetengabe, so nach Maß des Glaubens; hat einer ein Amt, der sei tätig im Amt; der Lehrende widme sich der Lehre, wer Prediger ist, der predige …” (Röm. 12,6-8)

“Und er ist es, der gab: die einen als Apostel, die anderen als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer”. (Eph. 4,11)

“Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue zuverlässigen Menschen an, die geeignet sein werden, auch andere zu lehren.” (2 Tim. 2,2)

Es waren also in der Tat nicht alle Christen Prediger, Evangeliumsverkünder, Lehrende und somit Missionare, sondern nur ein Teil von ihnen. Es gibt also keinen allgemeinen Missions-, Predigt- und Lehrdienst aller Christen.

Die Wachturmgesellschaft der Zeugen Jehovas setzt sich mit ihrer Praxis über die biblischen Vorgaben und Anweisungen hinweg, indem sie alle ihre Gläubigen dazu verpflichtet, etwas zu praktizieren, was nicht biblisch ist und was der Bibel widerspricht. Demzufolge bilden die Zeugen Jehovas nicht die “Organisation” Gottes.

Menü