Der Christ lebt in der Gemeinschaft mit den Heiligen

Wir Katholiken sind von unserem Herrn Jesus Christus dazu berufen, zu lieben; und weil wir von Ihm dazu berufen sind, so lieben wir ganz besonders unsere Mutter Maria und unsere vollendeten Brüder und Schwestern im Himmel, die Heiligen. Und weil wir sie lieben, so nehmen wir sie an und stehen in Christus in liebender Gemeinschaft mit ihnen und sie daher auch mit uns. Und so ist es nicht verwunderlich, dass schon die ersten Christen die Heiligen im Himmel besonders geliebt haben:

“Ihr seid vielmehr hingetreten … zu den Geistern der vollendeten Gerechten”. (Hebr. 12,22.23)

Die ersten Christen liebten also ihre vollendeten Brüder und Schwestern, die Heiligen im Himmel, und waren daher zu ihnen hingetreten; sie lehnten sie nicht ab, wie das die Protestanten tun, sondern nahmen sie an, weshalb die Heiligen ihrerseits gemäß Hebr. 12,1 diese Christen, ihre unvollendeten Brüder und Schwestern auf Erden, umgeben konnten:

“So lasst denn auch uns, von einer so großen Wolke von Zeugen (Heiligen im Himmel) umgeben, abwerfen alle hemmende Last …”

Diese beiden Hebräer-Stellen offenbaren, dass die ersten Christen und die Heiligen miteinander engstens verbunden waren. Sie bildeten miteinander eine liebende Gemeinschaft, die durch nichts und niemanden zu zerbrechen war. Diese liebende Gemeinschaft zwischen den unvollendeten Christen auf Erden und den Heiligen hat sich in der Kirche Gottes bis heute erhalten. Wie schön und tröstlich also zu wissen, dass wir Katholiken, da wir, anders als die Protestanten, zu den Heiligen Gottes hingetreten sind, und von ihnen, unseren vollendeten Brüdern und Schwestern, umgeben sind.

Dieses Glück, das wir Katholiken haben, haben die Protestanten also nicht, weil sie Gottes Wort Hebr. 12,22.23 verachten und somit, anders als Gott und wir Katholiken, die Heiligen im Himmel ablehnen. Sie sind daher weder von den Engeln Gottes, noch von seinen Heiligen umgeben, deswegen aber von den Dämonen, welche bei ihnen den Platz der Engel und Heiligen einnehmen. Sie haben, da sie die Engel und Heiligen ablehnen, keinen Schutz durch sie!

So seien wir Katholiken motiviert, die Engel und die Heiligen weiter zu lieben und so mit ihnen weiterhin Gemeinschaft zu pflegen, wie das unsere Brüder und Schwestern zur Zeit der Apostel schon getan haben; dann bleiben – anstelle der Dämonen – die Engel und Heiligen auch weiterhin bei uns und mit uns und um uns herum!

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