Den biblischen Konkretismus kennenlernen

Wer die Bibel aufmerksam liest, wird feststellen, dass die Schreiber der Bibel sehr häufig den Konkretismus verwenden. Dieser in der Bibel sehr oft vorkommende Konkretismus ist vielen Internet-Protestanten völlig fremd, weshalb sie an den Stellen, wo der Konkretismus verwendet wird, zu völlig falschen Schlüssen kommen und dann infolge dieser falschen Schlüsse Irrlehren produzieren, die sie dann für biblisch halten, und sie dann ihrer Gefolgschaft auftischen, welche sie dann ihrerseits auch weiterverbreiten.

So z.B. wird sich an etlichen Stellen, wo dieser Konkretismus verwendet wird, das Wort „allein“ hineingedacht, wodurch dann z.B. die Irrlehren „Sola Fide“ oder „Sola Scriptura“ zustande kommen, weil man den dort verwendeten Konkretismus nicht erkennt. Deshalb ist es mir ein Anliegen, in diesem Text den in der Bibel vorkommenden Konkretismus aufzuzeigen, damit man die Bibelstellen, in denen er vorkommt, biblisch versteht. 

Mit dem Konkretismus fixiert man sich ganz konkret auf eine Person, auf eine Gruppe oder auf eine Sache, ohne damit sagen zu wollen, dass die auf sie bezogenen Sachverhalte auf andere Personen, Gruppen oder Dinge nicht zuträfen. Ich selbst hatte vor einigen Jahren in einem Text den Konkretismus angewandt. In diesem Text widerlege ich biblisch die neuapostolische Irrlehre von einer apostellosen Zeit. Darin schreibe ich ganz konkret im Hinblick auf jenen Teil des Protestantismus, in dem es keine apostolische Sukzession gibt, dass NUR die katholische Kirche Apostel hat. Dann hat ein orthodoxer Christ meinen Text gelesen und kam zu dem Fehlschluss, ich würde ihre Bischöfe als Apostel ausschließen. Doch ich benutzte dieses „NUR“ ganz konkret im Hinblick auf den besagten Protestantismus, da ich ganz konkret diesen Protestantismus und die katholische Kirche im Blick hatte und alles andere außen vor gelassen habe. Mein NUR hatte in meinem Text also keinen Bezug zur gesamten sog. „Christenheit“, sondern zum besagten Protestantismus und der katholischen Kirche.

Hier nun einige Beispiele, wo der Konkretismus in der Bibel angewandt wird:

 1. In Mt 28,16-20 erteilt Jesus ganz konkret Seinen Aposteln den Missions-, Tauf- und Lehrauftrag:

„Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, an den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Gehet nun hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“

Daraus zu schließen, dass allein die Apostel missionieren, taufen und lehren dürften, wäre ein völliger Fehlschluss. Denn hier handelt es sich um den im Judentum gebrauchten Konkretismus, der niemand anderen außerhalb des Apostelamtes ausschließt, was wir dann in Apg 8 sehen, wonach auch der Diakon Philippus missionierte und taufte. Warum sich der Herr in Mt 28,16-20 konkret auf Seine Apostel bezieht, liegt daran, dass Er sie zu Kirchenfürsten eingesetzt hat, die dann innerhalb seiner Kirche alles weitere arrangieren sollten; sie selbst sollten dann in Seiner Abwesenheit an Seiner Statt den Missions-, Tauf- und Lehrauftrag an andere Kirchenmitglieder weitergeben.

2. In 1Kor 8,6 lesen wir:

„so gibt es für uns nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.“

Weil nun die Anti-Trinitarier nichts von dem hier verwendeten Konkretismus wissen, sind sie geneigt, aus diesem Text herauszulesen, dass der Vater ALLEIN der eine einzige Gott sei. Es ist aber festzustellen, dass es nicht heißt: „nur einen Gott, den Vater ALLEIN“, sondern: „nur einen Gott, den Vater“, womit also ausgesagt ist, dass es für uns nur einen Gott gibt, den Vater, aber nicht: den Vater allein. Aus diesem Grund schließt 1Kor 8,6 Jesus Christus, den Sohn, nicht als Gott aus – wohl aber als zweite Gottheit, weshalb Christus nur eine weitere Person in der einen Gottheit sein kann, nicht aber eine zweite, denn dann wäre der Vater tatsächlich nicht nur ein Gott. Dasselbe betrifft auch die Aussage, dass es für uns „nur einen Herrn, Jesus Christus,“ gibt. Es heißt also auch hier nicht: „nur einen Herrn, Jesus Christus ALLEIN“, sondern: „nur einen Herrn, Jesus Christus“, womit auch hier ausgesagt ist, dass es für uns nur einen Herrn gibt, den Sohn, aber nicht: den Sohn ALLEIN. Aus diesem Grund schließt Gottes Wort 1Kor 8,6 den Vater nicht als Herrn aus, wie es auch den Sohn nicht als Gott ausschließt. Auch hier wird also zwei Mal der Konkretismus verwendet, zum einen auf den Vater bezogen im Hinblick auf die Bezeichnung „Gott“, und zum anderen auf den Sohn bezogen im Hinblick auf die Bezeichnung „Herr“!

3. In Joh 17,3 lesen wir:

„Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“

Auch hier sind die Anti-Trinitarier geneigt, aus diesem Text herauszulesen, dass der Vater ALLEIN der allein wahre Gott sei, weil sie auch hier den verwendeten Konkretismus nicht erkennen. Aus Joh 17,1 wird ersichtlich, dass sich Jesus beim letzten Abendmahl jetzt ganz konkret auf Seinen Vater fixieren und sich daher NUR Ihm zuwenden wollte. Von daher ist klar, dass Er Seinen Vater als den „allein wahren Gott“ bezeichnet. Aus diesem Grund ist nicht zu schließen, dass der Vater ALLEIN der allein wahre Gott sei. Der allein wahre Gott kann somit durchaus auch der Sohn und der Heilige Geist sein. Aufgrund des angewandten Konkretismus sagt Jesus hier weder, dass der Vater ALLEIN der allein wahre Gott sei, noch, dass AUCH der Sohn und der Heilige Geist der allein wahre Gott wären. Er lässt diesen Sachverhalt hier völlig offen! Auf jeden Fall ist schon mal der Vater der allein wahre Gott, der es aufgrund des angewandten Konkretismus aber nicht ALLEIN sein muss!

4. In Mk 16,9 heißt es,

dass Jesus Christus nach Seiner Auferstehung ZUERST Seiner Jüngerin Maria Magdalena erschien. Daraus schließen dann manche Leute, dass Jesus Seiner Mutter nicht zuerst erschienen sei, was somit zeigen würde, dass Er Maria Magdalena Seiner Mutter vorgezogen habe. Auch dass ist ein völliger Fehlschluss, weil hier der angewandte Konkretismus nicht erkannt wird. Denn Markus fixiert sich in diesem Textabschnitt ganz konkret auf die Jüngerschar, weshalb er in Mk 15,40-41 nur die Jüngerinnen als unter dem Kreuz stehend bezeugt, nicht auch Jesu Mutter, wie etwa Johannes in Joh 19,25. Die Aussage in Mk 16,9 bezieht sich also ganz konkret auf einen Sachverhalt innerhalb der Jüngerschar Jesu. Dort, innerhalb der Jüngerschar, erschien Jesus als erstes Seiner Jüngerin Maria Magdalena. Das bedeutet also nicht, dass Jesus innerhalb Seiner aller Ihm zugeneigten Personen, die Seine Angehörigen mit einschließen, nicht ZUERST Seiner Mutter erschienen sein könnte.

5. In Röm 3,28 lesen wir:

„Denn wir urteilen, dass ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.“

Das ist eine weitere Bibelstelle, in der Paulus den Konkretismus verwendet. Weil viele Protestanten den hier verwendeten Konkretismus nicht erkennen, kommen sie zu dem Fehlschluss, Paulus habe hier die Rechtfertigung ALLEIN aus Glauben gelehrt. Wie aus diesem Satz und dem gesamten thematischen Kontext, in dem dieser Satz eingebunden ist, ersichtlich ist, fixiert sich Paulus ganz konkret auf die pharisäische Haltung, man würde aufgrund der Werke gerechtfertigt. NUR darauf fixiert sich Paulus ganz konkret und stellt den Glauben auf den Platz, auf dem bei den Pharisäern die Werke stehen. Mehr wird hier nicht ausgesagt. Von daher ist klar, dass Paulus von der Rechtfertigung aus Glauben spricht, statt, wie die Pharisäer, von der Rechtfertigung aus Gesetzeswerken. Aus diesem Grund ist nicht zu schließen, dass der Glaube ALLEIN rechtfertigt, wie auch nicht aus den Gesetzeswerken bei den Pharisäern zu schließen ist, dass nach ihnen die Gesetzeswerke ALLEIN rechtfertigen würden. Die Werke können somit durchaus auch rechtfertigen. Und wenn nicht die Gesetzeswerke, dann vielleicht generell Liebeswerke. Denn auch in diesem Konkretismus geht es um Werke des mosaischen Gesetzes und nicht unbedingt um Werke an sich.  Wir sehen also: Aufgrund des angewandten Konkretismus sagt Paulus hier weder, dass der Glaube ALLEIN rechtfertigt, noch, dass AUCH die Werke rechtfertigen. Er lässt diesen Sachverhalt hier völlig offen! Auf jeden Fall ist schon mal der Glaube rechtfertigend, der es aufgrund des angewandten Konkretismus aber nicht ALLEIN sein muss. Martin Luther hat in diesem Vers übrigens die Bibel verfälscht, indem er in seine Übersetzung das Wort allein hinzugefügt hatte.

6. In 2Tim 3,16-17 lesen wir: 

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, auf dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt.“

Auch hieraus ziehen viele Protestanten den falschen Schluss, dass „alle Schrift ALLEIN .. von Gott“ eingegeben und nütze sei, weil sie den auch hier von Paulus benutzten Konkretismus nicht erkennen. Paulus wollte sich hier ganz konkret auf die Schrift fixieren und sich daher nur auf sie beziehen. Aus diesem Grund ist nicht zu schließen, dass die Schrift ALLEIN „nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit“ sei, „auf dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt“, weshalb er auch nicht „Alle Schrift allein ist … nütze …“ schreibt, sondern: „Alle Schrift ist … nütze …“.

Damit „der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt“, kann daher noch eine mündliche Überlieferung der Apostel in Frage kommen, besonders um überhaupt soweit ausgebildet zu werden, um als „Mensch Gottes“ gelten zu können.

Aufgrund des angewandten Konkretismus sagt Paulus hier also weder, dass die Schrift ALLEIN nütze sei, noch, dass AUCH das mündliche Apostelwort nütze sei. Er lässt diesen Sachverhalt in 2Tim 3,16-17 völlig offen! Auf jeden Fall ist schon mal die Schrift nütze, die es aufgrund des angewandten Konkretismus aber nicht ALLEIN sein muss.

7. Im Hebräerbrief lesen wir,

dass Christus der Hohenpriester des Neuen Bundes ist, der die vielen Hohenpriester des Alten Bundes abgelöst hat. Daraus schließen viele Protestanten, dass ALLEIN Christus der Priester des Neuen Bundes sei, weshalb es im Neuen Bund keine Priester für den Altardienst gäbe. Auch das ist ein völliger Fehlschuss, weil auch hier der im Hebräerbrief angewandte Konkretismus nicht beachtet wird. Aus dem Hebräerbrief wird ersichtlich, dass sich Paulus ganz konkret auf die Priester des Alten Bundes mit ihren immer wiederkehren Opfern fixieren und seine Lehre im Brief ALLEIN darauf aufbauen wollte. Von daher ist klar, dass er Christus als Hohenpriester mit Seinem ein für allemal geschehenen Kreuzesopfer den Priestern des Alten Bundes mit ihren immer wiederkehrenden Opfern entgegen stellt. Während im Alten Bund durch die Jahrhunderte hindurch Tiere wiederholt geopfert werden mussten, muss sich Christus, das Opferlamm, im Neuen Bund nicht wiederholt opfern. Nur das ist im Hebräerbrief die konkrete Aussage! Aus diesem Grund ist nicht zu schließen, dass Christi ein für allemal geschehenes Opfer von ihm durch die Jahrtausende hindurch nicht durch Priester gegenwärtig gesetzt würde (nicht wiederholt, sondern gegenwärtig gesetzt!). Christus kann somit durchaus Sein ein für allemal auf Golgotha geschehenes Opfer durch die Jahrtausende hindurch durch Priester gegenwärtig setzen, um es uns zu allen Zeiten ganz real zukommen zu lassen. Aufgrund des angewandten Konkretismus sagt Paulus hier weder, dass er solches nicht täte, noch, dass er es täte. Er lässt diesen Sachverhalt hier völlig offen, wobei er sich in Hebr 13,10 dann doch dazu mit deutlichen Worten äußert, wonach wir Christen einen Opferaltar haben, einen Altar, auf dem das Opfer dargebracht wird, von dem nur wir, die wir zu dieser kirchlichen Gemeinschaft gehören, essen dürfen (vgl. Joh 6,48-58 + Mt 26,26-28), weshalb er in Hebr 13,13 mahnt, hinauszugehen zum Berge Golgotha – zu Opferstätte Christi, die am christlichen Opferaltar gegenwärtig wird.

Um zu richtigen Schlüssen zu kommen, ist es also wichtig, diesen Konkretismus in der Bibel zu erkennen, damit Irrlehren vermieden werden, die dann nur zu Spaltungen und zur Verwirrung führen, die Gott nicht will (Joh 17,22), und die nach 2Joh 8f. in die Hölle führen. Aus diesem Grund sagt der Apostel Petrus ausdrücklich: „Ein prophetisches Wort der Schrift ist nicht Sache eigener Deutung.“ (2Petr 1,20), was zeigt, dass es in der Kirche Christi ein von Christus eingesetztes Lehramt gibt, welches die Schrift, die ja insgesamt prophetisch ist, zu deuten hat und richtig zu deuten vermag und an deren Schriftdeutungen sich die Gläubigen dieser Kirche zu halten und zu orientieren haben. Dieses Lehramt gibt es im Protestantismus nicht, weshalb dort das prophetische Wort der Schrift entgegen 2Petr 1,20 Sache eigener Deutung ist, was zur Folge hat, dass die Protestanten untereinander in über 47.000 Glaubensgemeinschaften plus Millionen Einzelgänger zerspalten und zersplittert sind, was wiederum dem Gebetsteil Jesu in Joh 17,22 völlig widerstrebt. Somit ist der Protestantismus nicht Teil der Kirche Christi ist. Die getreuen Gläubigen der Kirche Christi sind eins, und zwar so eins, wie Jesus und der Vater eins sind, weshalb es zwischen ihnen, wie zwischen dem Vater und dem Sohn, keinerlei Diskrepanzen gibt.

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Stjepan Vucina, 2009 durchs Bibelstudium katholisch geworden, ist katholischer Apologet. Sein Herzensanliegen ist es, Protestanten anhand der Heiligen Schrift die katholische Position aufzuzeigen. Einige Protestanten in seinem Umfeld konnte er schon durch die Bibel zur Konversion führen.

7 Kommentare

  1. Shuca
    24. Mai 2021 - 21:52

    Wer die Mutter Gottes nur mit Maria anspricht und niemals mit der „Allerseligsten Jungfrau und Mutter Gottes“ ist nicht konkret und es stellt sich die Frage für wen sie eigentlich ihren Sohn halten. Und es stellt sich natürlich die Frage wer der Vater des am Kreuz gestorbenen und am dritten Tage wieder auferstanden Sohn Gottes ist. Wer an Jesus Christus als den Sohn Gottes glaubt sollte seine Mutter auf Händen tragen und wenn nicht dann stimmt irgendetwas nicht. Luther sagt „Sündigt feste drauf“. Und dann hätte Johannes der Täufer der größte Prophet der je von einer Frau geboren worden ist sich umsonst mit Herodes angelegt.
    Per Mariam ad Christum.

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    • Stefan
      29. Mai 2021 - 14:45

      Hier sind die Freikirchler wieder unbiblisch: Während sie die Heilige Jungfrau ausnahmslos „Maria“ und nie „Mutter Jesu“ oder „Maria, die Mutter Jesu“ nennen, ist das in der Heiligen Schrift genau umgekehrt: Hier wird sie nie bloß „Maria“ genannt, sondern ausnahmslos als Jesu Mutter bezeichnet und gekennzeichnet. Hier erkennt man den Geist des Widersachers, der das genaue Gegenteil von dem tut, was der Geist Gottes tut! Dies ist ein wesentliches Kennzeichen dafür, wer im Protestantismus tatsächlich wirkt! Das sollte nun jedem Freikirchler zu denken geben! Denn es sollte einen erschüttern, den Geist des Widersachers in sich zu haben, der einen dazu treibt, dem Heiligen Geist entgegengesetzt zu handeln, und die Gottesmutter daher ständig und unaufhörlich bloß „Maria“ zu nennen!

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  2. Daniel T.
    31. Mai 2021 - 12:22

    Danke, interessant auch das Evangelium des gestrigen Dreifaltigkeitssonntags dabei zu haben.
    Wie sieht es denn mit folgender Stelle aus: Mt 18,18-20:
    „Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
    Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
    Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. “
    Die Frage bezieht sich dabei v.a. darauf, wann und für wen das gilt?
    Vers 18 bezieht sich offensichtlich nur auf eine ausgewählte Schar, maximal aus die Priester, die das Sakrament der Versöhnung schenken dürfen, siehe auf Joh 20,23.
    Für wen gelten also die Folgeverse 19 und 20? M.E. wird gerade der Vers 20 deutlich überstrapaziert.

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    • Richie
      21. Juni 2021 - 20:36

      Jesus Christus wird zu euch sagen ich kenne euch nicht. Betet weiter die Maria an und Küsst dem Papst diesem Buchstabenchristen die Füße.

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      • Stefan
        26. Juli 2021 - 17:14

        Hehe, Buchstaben“christen“ seid doch ihr Freikirchler. Ihr sagt doch, dass man wegen fehlendem biblischen Buchstaben im Himmel nicht für die Menschen beten DARF!

        Antworten
      • Stjepan Vucina
        8. Oktober 2021 - 08:57

        Hallo Richie, wie kommst du darauf, dass Jesus zu uns Katholiken sagen wird, er würde uns nicht kennen? Etwa weil wir ihn lieben, mehr als ihr Protestanten? Und warum sollen wir zu Maria nicht sprechen? Du sprichst doch auch zu deiner Mutter! Und es ist genau umgekehrt: nicht der Papst ist Buchstabenchrist, sondern ihr Protestanten seid das, weil ihr nichts aus einer Selbstverständlichkeit tut, sondern, weil es der biblische Buchstabe auf die eine oder andere Weise sagt. Echt peinlich! Wie die Pharisäer! 😉 Und außerdem hat dein Kommentar nichts mit dem Thema hier zu tun! Wieso lenkt ihr Protestanten immer vom Thema ab?

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