Christus – Gott und Mensch

1. Verneinung der Menschwerdung Gottes

Manche Protestanten, die die Gottheit Christi leugnen, sagen, dass Gott nicht Mensch werden könne, weil er sonst seine Unendlichkeit verlieren würde. Aus diesem Grund sei Jesus Christus nicht Gott. Das ist jedoch eine menschliche, rein philosophische Überlegung, die keine biblische Basis besitzt. Sie gründet auf der menschlichen Annahme, dass Gott nicht allmächtig sei, er nicht in der Lage sei, Mensch zu werden und zugleich seine Unendlichkeit zu behalten. Diese Protestanten lehren also einen Gott, der nicht allmächtig ist, also einen Gott, den es nicht gibt. Der Erzengel Gabriel und Jesus Christus hingegen bezeugen Gott als den Allmächtigen:

“Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.” (Lk. 1,37)

“… bei Gott ist alles möglich.” (Mk. 10,27)

Da Gott also alles möglich ist, so kann er durchaus Mensch werden, ohne seine Unendlichkeit zu verlieren.

 

2. Die Bibel lehrt: Jesus Christus ist Gott

Manche Protestanten, die die Gottheit Christi leugnen, sagen, dass Gott nicht Mensch werden könne, weil er sonst seine Unendlichkeit verlieren würde. Aus diesem Grund sei Jesus Christus nicht Gott. Das ist jedoch eine menschliche, rein philosophische Überlegung, die keine biblische Basis besitzt. Sie gründet auf der menschlichen Annahme, dass Gott nicht allmächtig sei, er nicht in der Lage sei, Mensch zu werden und zugleich seine Unendlichkeit zu behalten. Diese Protestanten lehren also einen Gott, der nicht allmächtig ist, also einen Gott, den es nicht gibt. Der Erzengel Gabriel und Jesus Christus hingegen bezeugen Gott als den Allmächtigen:

“Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.” (Lk. 1,37)

“… bei Gott ist alles möglich.” (Mk. 10,27)

Da Gott also alles möglich ist, so kann er durchaus Mensch werden, ohne seine Unendlichkeit zu verlieren.

1. Bibelstelle:

“Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott.” (Joh. 1,1)

Die Phrase “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott” zeigt an, dass das Wort (Christus) und Gott zwei verschiedene Personen sind. Hier wird deutlich, dass es sich bei „Gott“, bei dem das „Wort“ war, um den göttlichen Vater handelt. Gleich darauf wird auch enthüllt, dass „Gott .. das Wort“ war: “und Gott war das Wort.” Die Rede ist hier also von Gott Sohn, dem Wort, und von Gott Vater, der das Wort spricht, also zeugt. Weil das der Wachturmgesellschaft der Zeugen Jehovas nicht passt, fügt sie dem Bibeltext noch ein Wort (unten rot und fett markiert) hinzu, um so zum gewünschten Ergebnis zu kommen:

“und das Wort war ein Gott.”

Das heißt, von der Wachturmgesellschaft wird aus „Gott“ – „ein Gott“ gemacht, um dann auf der Basis dieser Bibelfälschung auf Joh 10 zu verweisen, wo sich Jesus als eben diesen einen Gott zu verstehen gäbe, indem er gegenüber den Pharisäern und Schriftgelehrten auf Ps 82,6 verweist, wo es über die jüdischen Richter heißt:

“Ich habe gesagt: ‘Ihr seid Götter’.

Auf dieser konstruierten Basis erklärt die Wachturmgesellschaft dann, dass sich weder Jesus selbst in Joh 10, noch dass ihn Johannes in Joh 1,1 als Gott bezeichnet habe, sondern als einen der im Psalm gemeinden geschöpflichen „Götter“. Sicherlich war Christus in seiner Menschheit im Sinne des zitierten Psalms ein rein menschlicher „Gott“, aber nach Joh 1,1ff ist er auch der ewige Gott, was ich gleich beweisen werde.

Eine weitere Fälschung stammt von den Übersetzern von „Konkordantes Neues Testament“:

“… und wie Gott war das Wort.”

Während die Wachturmgesellschaft der Bibel das Wort „in“ („ein Gott“) hinzufügt, um ihre Anti-Trinitätslehre zu stützen, fügen die Übersetzer des „Konkordantes Neues Testament“ der Bibel das Wort „wie“ („wie Gott“) hinzu, nur um die biblische Aussage, dass Christus Gott ist, zu zerstören.

Natürlich könnte man jetzt in Anbetracht Joh 10 in Verbindung zu Ps 82,6 annehmen, dass diese Worthinzufügungen richtig sind. Sicherlich könnte man so denken, wenn man Joh 1,3 beiseite schiebt; denn es ist gerade dieser Vers, der beweist, dass Joh. 1,1 von Christus als Gott spricht, und nicht als „ein Gott“ oder als „wie Gott“:

“(1)Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. (2)Dieses war im Anfang bei Gott. (3)Alles ist durch dasselbe geworden, und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist.” (Joh. 1,1-3)

Es heißt: Alles, was geworden ist, also alles Geschaffene, so heißt es, ist durch den Sohn, das Wort, geworden. Und weil alles Geschaffene, ohne Ausnahme, gemäß Vers 3 durch den Sohn geworden ist, so befindet sich der Sohn dem Text nach außerhalb alles Geschaffenen und ist somit selbst nicht Gewordener, sondern ungeworden, unerschaffen, und somit ewig seiend und somit Gott, durch den alles Gewordene geworden ist.

Und so entuppen sich im Zusammenhang mit Joh 1,3 besagte Hinzufügungen völlig fehl am Platz. Im Zusammenhang mit Vers 3 steht in Vers 1: „und Gott war das Wort“, und nicht „und das Wort war ein Gott“ oder „wie Gott“.

2. Bibelstelle:

“Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, den Wahrhaftigen zu erkennen; und wir sind im Wahrhaftigen: in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott …” (1 Joh. 5,20)

Auch hier, wie in Joh. 1,1, unterscheidet Johannes zwischen Christus, dem Sohn Gottes, und seinem göttlichen Vater, dem Wahrhaftigen:

“… dass der Sohn … uns Einsicht gegeben hat, den Wahrhaftigen zu erkennen …”

Und ebenso wird dann gleich hinterher erklärt, dass der Wahrhaftige auch der Sohn, Jesus Christus, ist:

“… wir sind im Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus …”

So, wie nach Joh. 1,1-3 der Sohn und sein göttlicher Vater gleichsam Gott sind, so sind sie nach 1 Joh. 5,20 gleichsam der Wahrhaftige – Gott -, was dann gleich darauf nochmal im Hinblick auf den Sohn buchstäblich ausgesprochen wird:

“… und wir sind im Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott …”

Da die Wachturmgesellschaft auch hier kräftig ins Schleudern kommt, hat sie Vers 5,20 in ihrer Übersetzung wie folgt gefälscht (rot und fett markiert):

“Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in der Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott …”

Dem Wort Gottes wurde also einfach hinzugefügt: “in der Gemeinschaft mit dem” und “durch”. In der Bibel aber steht:

kai [und] esmen [wir sind seiend] en [in] to [dem] alethino [Wahrhaftigen] en [in] to [dem] huio [Sohn] autou [seinem] iesou [Jesus] christo [Christus]”

Und gleich hinterher wird ausdrücklich gesagt, dass er, Jesus Christus, “der wahrhaftige Gott” ist:

houtos [dieser] estin [ist] ho [der] alethinos [wahrhaftige] theos [Gott]”

Jesus Christus ist also sowohl nach Joh. 1,1-3 als auch nach 1 Joh. 5,20 Gott! Und was die Bibel sagt, ist unerschütterlich! Selbst Fälschungen heben sie nicht auf! Man kann zwar mit diesen Bibelfälschungen Unwissende und Leichtgläubige täuschen, aber keine Christen!

3. Bibelstelle

“… der Christus dem Fleische nach, der da ist über allem, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen.” (Röm. 9,5)

Auch diese Bibelstelle sagt ausdrücklich, dass Christus Gott ist, “der da ist über allem”, “gepriesen in Ewigkeit”. Weil das wiederum der antichristlichen Lehre der Wachturmgesellschaft widerspricht, musste diese den Bibeltext in ihrer “Übersetzung” wie folgt fälschen:

“… der Christus dem Fleische nach [abstammt]: Gott, der über allem ist, [sei] gesegnet immerdar. Amen.”

Obwohl der griechische Text der Bibel hinter der Phrase “der Christus dem Fleische nach [abstammt]” keinen Doppelpunkt zulässt, wurde hier willkürlich ein Doppelpunkt gesetzt, um mit diesem Doppelpunkt zu suggerieren, dass jetzt ein eigenständiger Satz folgen würde. Diese Satzkonstruktion wurde deshalb vorgenommen, damit die Bezeichnung “Gott” (nach dem Doppelpunkt) keinen Bezug mehr zu “Christus” (vor dem Doppelpunkt) hat.

In diesem Zusammenhang wird dem Bibeltext daher auch einfach das Wort “sei” hinzugefügt, damit es auch 100-prozentig ins eigene Zeugen-Jehovas-Schema passt:

“Gott … [sei] gesegnet immerdar”.

Auf diese Weise wird die biblische Aussage Röm. 9,5, dass Christus Gott ist, völlig zerstört.

Des Weiteren wird die Phrase “der über allem ist” hinter “Christus dem Fleische nach” entfernt und stattdessen hinter die Bezeichnung “Gott” gesetzt: “Gott, der über allem ist”, obwohl die Phrase “der über allem ist” dem Bibeltext nach direkt auf Christus folgt: “Christus dem Fleische nach, der über allem ist”. Das hat die Wachturmgesellschaft deshalb getan, weil die Phrase “der über allem ist” gleich hinter Christus Christus als Gott bezeugt, da nur Gott über allem ist, und kein Geschöpf.

Der ganze biblische Satzteil wurde komplett verdreht und verfälscht, um das biblische Zeugnis der Gottheit Christi zu zerstören.

4. Bibelstelle

“… zu harren auf die selige Hoffnung/Erwartung und das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus.” (Tit. 2,13)

Auch diese Übersetzung entspricht genau dem Bibeltext in Griechisch. Der Bibel zufolge ist Jesus Christus “unser großer Gott und Retter”. Auch hier versuchen einige, weil es ihrer Irrlehre nicht entspricht, es so zu drehen, dass die Aussage nicht mehr lautet, dass Jesus Christus unser Gott und Retter ist, sondern so, dass sich nur noch die Bezeichnung “Retter” auf Christus bezieht, nicht aber “Gott”:

“… zu harren auf die selige Hoffnung und das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und des Retters Jesus Christus.”

Das Wort “des” wurde hier Gottes Wort einfach hinzugefügt, um den Sinn zu verändern, und zwar dahingehend, dass Christus zwar der Retter ist, nicht aber “unser großer Gott”, der er aber dem griechischen Text nach ist. Auch die Wachturmgesellschaft tut das, indem sie “des” in eckige Klammern setzt:

“während wir auf die beglückende Hoffnung und das Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes und [des] Retters von uns, Christus Jesus, warten.”

Diesen Bibelfälschungen zufolge warten wir nicht auf das Erscheinen der Herrlichkeit des großen Gottes und Retters Jesus Christus, sondern auf das Erscheinen der Herrlichkeit Gottes einerseits und auf das Erscheinen der Herrlichkeit Christi andererseits. In Wahrheit aber sagt die Bibel:

“… ten [die] makarian [glückselige] elpida [Erwartung] kai [und] epiphaneiam [Erscheinung] tes [der] doxes [Herrlichkeit] tou [des] megalou [großen] theou [Gottes] kai [und] soteros [Retters] hemon [von uns] iesou [Jesus] christou [Christus]”

Die Bibel spricht also nicht einerseits vom Erscheinen der Herrlichkeit Gottes und andererseits vom Erscheinen des Retters Jesus Christus, sondern vom “Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus”. Jesus Christus ist also unser großer Gott!

5. Bibelstelle

Nach der folgenden Bibelstelle sagt Jesus selbst, dass er Gott ist:

“Judas nun nahm die Kohorte und Leute von den Hohenpriestern und Pharisäern und begab sich mit Fackeln, Laternen und Waffen dorthin. Jesus, der alles wusste, was über ihn kommen sollte, trat heraus und fragte sie: ‘Wen sucht ihr?’ Sie antworteten ihm: ‘Jesus, den Nazoräer.’ Er sprach zu ihnen: “Ich bin”. … Als er nun zu ihnen sagte: ‘Ich bin”, da wichen sie zurück und fielen zu Boden.” (Joh. 18,3-6)

Jesus sprach zu den Schergen nicht, wie es in einigen Übersetzungen immer wieder heißt: “Ich bin es.”, sondern: “Ich bin.” Damit sagt er ausdrücklich, dass er Gott – “Ich bin” – ist, da Gott sich diese Bezeichnung für sich behält:

“Er (Gott) fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sprechen: Der ‘Ich bin’ hat mich zu euch gesandt.” (2 Mo. 3,14)

Jesus Christus ist als “der ‘Ich bin'”, Gott, der Ewige und Allmächtige! Er selbst sagt es über sich!

Sie können jetzt entscheiden, wem Sie folgen wollen: den Leugnern der Gottheit Christi, die die Bibel fälschen, um die biblischen Lehren von der Gottheit Christi zu zerstören und ihre eigenen Irrlehren auf diese Weise unter biblischem Anschein leuchten zu lassen, oder der Bibel, dem Wort Gottes, das uns die Gottheit Christi direkt und ohne Umschweife lehrt! Entscheiden Sie sich richtig, damit Sie nicht in die Hölle kommen!

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