Bischöfe & Co. stehen für Sünde ein

Skandal! Der Vatikan äußert sich zum Thema: „Partnerschaften von Homosexuellen segnen“. Natürlich kommt das, was einzig richtig ist:

Der Mensch an sich darf immer gesegnet werden. Eine Partnerschaft, die in sich verkehrt ist, also Sünde, natürlich nicht. Ist das diskriminierend?

Zunächst muss hier gesagt werden, dass die Kirche Menschen nicht verletzen möchte, jedoch auch bei der Wahrheit bleiben muss. Jemand, der homosexuelle Neigungen hat, ist per se kein Schwerverbrecher, Todsünder oder außerhalb der Kirche Stehender. Im Gegenteil, durch die Keuschheit, die der/die Homosexuelle bewahrt, können viele Gnaden fließen.

Homosexualität und Sünde?

Wann betritt man den Raum der Sünde? Ganz einfach: wenn man seine Neigung auslebt, seine Keuschheit bricht, eine widernatürliche „Partnerschaft“ mit einer gleichgeschlechtlichen Person führt und auch, wenn man Gruppierungen wie „LGBT“ fördert und unterstützt. Denn damit verbreitet man eine Ideologie, die familienfeindlich ist. Die katholische Kirche hat Familien immer gefördert und geschützt. Das tut sie selbstverständlich weiterhin.

Homosexuelle segnen?

LGBT Hände

Also, halten wir mal fest: Ein katholischer Priester darf einen homosexuellen Menschen selbstverständlich segnen. Zwei homosexuelle Menschen, die ihre „Partnerschaft“ segnen lassen wollen, gehen natürlich leer aus. Da hilft es auch nichts, wenn ein Priester, weshalb auch immer, einen Segen ausspricht. Die Kirche segnet hier nicht. Sie kann es nicht. Es wäre nur eine Show ohne jede positive geistliche Auswirkung.

Was passiert in Deutschland nach der Klarstellung Roms?

Katholische Bischöfe spielen mit ihrer Ewigkeit, nur um den Menschen in ihrer Gemeinde nicht vor den Kopf zu stoßen. Das Problem an der Sache ist, dass gerade Bischöfe, Priester und andere Geistliche eine große Verantwortung tragen. So steht in der Heiligen Schrift:

Jakobus 3:1: „Meine Brüder! werdet nicht zahlreich Lehrer, da ihr wisset, dass ihr ein strengeres Gericht auf euch ladet.“

Es kann also auch mal vorkommen, dass ein Geistlicher Dinge aussprechen muss, die in der Gesellschaft, in der er lebt, anstößig erscheinen. Damit sollte gerade er in seinem Amt kein Problem haben! Der Herr Jesus selbst brach in der Gesellschaft Prinzipien auf, die sich seinen göttlichen Geboten unterordnen mussten.

Sind Sie homosexuell?

Keine Sorge, Sie können weiterhin katholisch bleiben. Mit Herz und Seele. Behalten und bewahren Sie Ihre Keuschheit. Das muss ein lediger heterosexueller Katholik selbstverständlich ebenso! Beschäftigen Sie sich mit Ihrer Neigung, bitten Sie einen wirklich katholischen Priester um Hilfe und lassen Sie das Gebet nicht aus.

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Kewin Miś, der Gründer von katholisch.com, ist ein römisch-katholischer Apologet. Debatten in Kreuzfeuer-Manier sind sein Spezialgebiet.

2 Kommentare

  1. Stefan
    29. Mai 2021 - 15:08

    Ich bin einfacher Gläubiger und heterosexuell, lebe aber zölibatär und habe keinerlei Probleme damit. Im Gegenteil. Das zölibatäre Leben gibt viel Kraft. Es ist eine immense Kraftquelle, eine große Gnade Gottes. Des Weiteren hat man als zölibatär Lebender mehr Zeit für das Wirken für Gott und seine Ziele im Hinblick auf andere Menschen. Man hat viel Zeit für sie, ihr Seelenheil und ihr Wohlergehen, was mit Frau und Kindern nicht möglich wäre, zumindest nicht in einem solchen Ausmaß. Deshalb kann ich meinen homosexuellen Geschwistern nur ans Herz legen, diese Lebensweise für sich zu entdecken und lieben zu lernen. Hat man das einmal getan, sind Sex und Partnerschaft völlig uninteressant! Man fokussiere seine Sinne auf Gott und seine Ziele des ewigen Heils!

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    • Daniel T.
      31. Mai 2021 - 12:27

      Danke für das Zeugnis, davon können selbst einige Priester noch etwas lernen. Aber auch gerade dort sehe ich i.d.R., dass die gelebte und bejahte Keuschheit große Gnaden bringt.

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